Volontariat Journalismus
Insofern muss auch das Handwerk des Journalisten im Sinne eines prägnanten und zum Lesen animierenden Schreibstils erlernt werden. Ebenso ist es hilfreich, wenn Dinge wie redaktionelle Abläufe, Konferenzen, Layoutgestaltung und Recherche im Vorfeld - also am besten in Form eines Volontariats - zumindest in ihren Grundzügen erlernt werden.
Das Volontariat im Journalismus umfasst in der Regel mindestens 12 und maximal 18 Monate, wobei der Volontär praxisbezogene Aufgaben erhält und sich so gut wie möglich in den redaktionellen Alltag einbinden soll. Das Zuarbeiten für die Redakteure im Sinne von Vorrecherche, kurzer Artikel oder auch Kontaktaufnahme mit Ansprech- und Interviewpartnern gehört ebenso zu seinen Aufgaben wie auch das Schreiben eigener Berichte, jedoch in enger Ansprache mit den zuständigen Betreuern.
Die Bezahlung des Volontariats ist eher am unteren Ende der sonst gängigen Trainee-Gehälter zu sehen. Mitunter werden zwischen ca. 500 - und 1000 Euro pro Monat bezahlt bei prinzipieller Vollzeitstelle so wie Einsätzen am Abend bzw. an Wochenenden. Dennoch sind Volontariatsstellen sehr beliebt und werden entsprechend häufig ausgeschrieben, wenn auch die Option einer dauerhaften Übernahme zum Teil eher gering ausfällt.
In jedem Fall ermöglicht das Volontariat erste tiefgründige Einblicke in den Alltag einer Redaktion und ist auch im Sinne einer aussagekräftigen Referenz im Lebenslauf wertvoll. Auch sind die Einsatzgebiete sehr vielfältig. So finden sich Volontäre bei allen namhaften Tages- und Wochenzeitungen, bei Magazinen und nicht zuletzt auch in Online-, Fernseh- oder auch Rundfunkredaktionen, die natürlich alle über ihre bestimmte fachliche Prägung verfügen und entsprechend ausbilden bzw. auf den Beruf ‚Journalist' vorbereiten können.



