Wie nutzt man eine Jobmesse optimal, um einen neuen Job zu bekommen

Wenn man gezielt mit dem Begriff Jobmesse im Internet sucht, dann wird man erstaunt sein, wie viele - auch regional spezifische Angebote - hier auffindbar sind. Insbesondere die deutschen Großstädte wie München, Düsseldorf, Hamburg etc. bieten umfassende Möglichkeiten für Nachwuchskräfte, persönliche Kontakte mit einem Arbeitgeber herzustellen.

Diese suchen nicht nur nach Fach- und Führungskräfte sondern auch nach Lehrlingen und Einsteiger, wenn Ihnen das Bewerberangebot über Jobbörsen-Angebote oder Blindbewerbungen nicht genügt.

Entstehungsgrund der Jobmessen waren häufig lokale Firmenkontaktmessen für Hochschulabsolventen und gezielte Akquise-Veranstaltungen der IHKs bzw. Handwerkskammern.
Wegen der guten Resonanz haben aber auch einige kommerzielle Veranstalter und Personaldienstleister die Jobmesse entdeckt, um hierüber ihre Angebote breiter vermarkten zu können. Bei diesen Recruiting-Events und Workshop-Angeboten sind vor allem Fachhochschul- und Uni-Absolventen im Focus des Interesses. Besucht man eine solche Jobmesse, dann sollte man alle Möglichkeiten nutzen, vorher schon Infos über das Arbeitsgebiet und einzelne Arbeitgeber zu bekommen. Jobbörsen im Internet oder die jeweiligen Webpräsenzen können nach Jobangeboten durchsucht werden. Interessante Angebote druckt man aus und spricht dann - mit Verweis auf das Angebot - den jeweiligen Arbeitgeber gezielt an.

Der Zweck einer Jobmesse kann aber breit oder spezifisch bestimmt werden: Massenveranstaltungen mit hohem Besucherantrag und Auftritte von kommunalen Repräsentanten haben meist das Ziel, die Imagepflege der Firmen und ihrer Interessenvertretungen zu fördern. Hier kann man als Interessent eines Jobs oder einer Ausbildung zwar Kontakt mit einen Arbeitgeber bekommen, aber dieser ist während der Messe eher nur oberflächlich möglich. Daher empfiehlt sich dann - nach Austausch der Visitenkarten mit einen Ansprechpartner - diesen zeitnah innerhalb der nächsten Woche zu kontaktieren. Wenn viele Kontakte nur kurz zustande kommen, dann sollte man sich auf jeden Fall die Namen der Kontaktperson, ihre berufliche Position und etwaige Aussagen notieren. Hier hat man dann später Anknüpfungspunkte für Anschreiben oder telefonische Kontaktaufnahme.

Branchenspezifischen Jobmessen mit deutlich reduzierten Publikumsandrang und weniger betonten Marketingaspekten sind durchaus geeignet, auch schon intensivere Gespräche zu bekommen. Hier ist es dann auch kein Fehler, wenn man neben einer professionellen Visitenkarte umfassende Bewerbungsunterlagen (Foto, Zeugniskopien, tabellarischer Lebenslauf, Kopien von Referenzen oder Empfehlungen) bereit hält. Interessenten ziehen diese Unterlagen aber erst aus Ihrer Mappe, wenn der Gesprächspartner hierzu seine Bereitschaft positiv erkennen lässt. Findet dieser dann die Unterlagen interessant, dann kann man sie ihm gerne überlassen. Geschickter wäre es aber, die postalische Übersendung der Unterlagen mit einem konkreten Gesprächstermin zu verbinden. Dann hätte man noch Optimierungsmöglichkeiten der Unterlagen vor dem Gesprächstermin. Insbesondere könnte man Anschreiben und Lebenslauf auf den Arbeitgeber anpassen. Denn jedes Anschreiben sollte Hinweise dazu enthalten, warum man motiviert ist, für genau für diesen Arbeitgeber zu arbeiten.

 

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