Zeitmanagement 

Beim Zeitmanagement geht es darum, die vorhandene Zeit effektiver zu nutzen. Zeitmanagement wird vor allem in beruflichen Kontexten benötigt, doch es gibt inzwischen auch viele Experten für Zeitmanagement, die die Integration von beruflichem und privatem Zeitmanagement fordern.

Zeitmanagement als Anforderung ergibt sich bei vielen Leuten daraus, dass sie das Gefühl haben, die vorhandene Lebenszeit reiche nicht aus, alle notwendigen Aufgaben mit der angemessenen Qualität leisten zu können. Zeitmanagement soll dann dazu dienen, diese Aufgaben angemessen mit Prioritäten und Zeitschätzungen zu versehen, um damit das Zeitmanagement zu nutzen, diese Aufgaben zu erfüllen.
Praktiker des Zeitmanagement gehen auch so vor, dass sie zunächst von ihren Ansprechpartner verlangen, dass diese alle Aufgaben in To-Do-Listen bestimmen. Dies ist nicht einfach, denn hierzu gehören auch große Aufgaben (wie Lebenszielfindung, berufliche Zielplanung), deren Teilziele sehr umfangreich sind und die kaum mit einer angemessenen Zeitumfangsplanung versehen werden können. Problem an dieser Stelle des Zeitmanagement ist es auch, dass sich diese Ziele schnell ändern können, wenn sich die zugrundeliegenden Rahmenbedingungen verändern. Deshalb raten die Praktiker des Zeitmanagement in einem zweiten Schritt dazu, nur die Aufgaben aufzuschlüsseln, die kurz- und mittelfristig relevant sind und deren notwendiger Zeitbedarf gegenwärtig einigermaßen genau zu bestimmen ist.
Liegen diese Aufgaben vor, dann kann man sie in ein Raster des Zeitmanagement eintragen, das hinsichtlich der Dimensionen Wichtigkeit und Dringlichkeit strukturiert ist. Die wichtigste Regel des Zeitmanagement lautet dann: Erledige zunächst die Aufgabendie wichtig und dringend sind; dann erledige die Aufgaben, die wichtig sind und dann erst die Aufgaben, die dringend sind. Daraus wird deutlich, dass Aufgaben, die weder dringend noch wichtig sind, beim Zeitmanagement unter den Tisch fallen. Hier liegt ein Hauptproblem von Zeitmanagement für viele Umsetzende. Es wird zu viel Zeit in Aufgaben gesteckt, die eigentlich gar nicht zu erfüllen sind. Erkennt man diese Zeitfresser, dann ist man schon auf einem guten Weg beim Zeitmanagement. Noch effektiver ist das Zeitmanagement, wenn man die Unterscheidung zwischen dringend und wichtig klar erkennt und es schafft, die wichtigen Aufgaben nach vorne zu schieben.

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