Modisch chic oder unnötig? Baby Markenkleidung

Die meisten Mütter, und auch einige Väter, fangen bereits mit dem Kauf der Babykleidung an, wenn die freudigen Erwartungen bestätigt werden. Doch auch später, wenn der Spross etwas älter wird, spielt hochwertige Babykleidung immer wieder eine wichtige Rolle. Doch ist Babykleidung nur dann hochwertig, wenn sie auch teuer oder sogar namenhaft ist?

Baby Markenkleidung ist gefragter denn je, zeitgleich aber auch so umstritten wie nie. Nicht zuletzt deshalb, weil Kinder so schnell aus den Kleidungsstücken herauswachsen und diesen im lebhaften Alltag einiges zumuten. Aber vielleicht sollte es ja gerade deshalb besonders hochwertige Kleidung sein?

Name oder ohne Name – das ist hier die Frage

Für viele Eltern sollte Babykleidung vor allem hochwertig und doch kostengünstig sein. Zum einen, weil die Kleidung natürlich auch den alltäglichen Anforderungen standhalten muss, die ein Babyleben mit sich bringt – wie starke Verschmutzungen, häufiges Waschen und auch starke Abnutzung in kürzester Zeit. Zum anderen sollte sie aber auch nicht unbezahlbar sein, da die Kleinen sehr schnell aus diesen herauswachsen und daher ständig neue Kleidung benötigen. Deshalb greifen nur die wenigsten Eltern auf teure Markenkleidung für das Baby zurück, sondern lieber auf günstige Modelle weniger namenhafter Anbieter. Aber können diese wirklich, in puncto Qualität, Verarbeitung und Tragekomfort, mit Markenkleidung mithalten?

Im direkten Vergleich mit Baby Markenkleidung schneidet besonders günstige Kleidung nur selten wirklich gut ab. Überwiegend liegt das aber daran, dass bei dieser auch bei der Qualität und Verarbeitung Abstriche gemacht wurden – und nicht nur beim Namen. Dennoch sollte man beachten, dass bei Markennamen auch immer diese mit abgerechnet und so auch bezahlt werden. Namenlose Babykleidung muss also nicht zwangsläufig schlechter sein, nur weil sie auch billiger ist. Mit etwas Geschick und Achtsamkeit lässt sich qualitativ vergleichbare Babykleidung also sehr viel günstiger erstehen. Dabei sollte man vor aber bevorzugt auf die Verarbeitung der Nähte, auf die Qualität des Stoffes und weniger auf den Namen des Herstellers achten.

Pro und Kontra von namenhafter Kleidung für das Kind

Baby Markenkleidung kann vor allem den Vorteil für sich verbuchen, dass sie in den meisten Fällen gleichzeitig auch sehr modisch und hochqualitativ verarbeitet und hergestellt wurde. Das ist das größte Pro von namenhafter Kleidung für den Nachwuchs. Nur in den seltensten Fällen kann Baby Markenfällen eine schlechte Verarbeitung oder minderwertige Materialqualität nachgewiesen werden. Deshalb sind die teuren Kleidungsstücke meistens auch sehr robust, belastbar, angenehm zu tragen und äußerst farbecht. Größtes Kontra von hochqualitativer Markenkleidung fürs Baby ist aber eindeutig auch der Name, der überwiegend teuer bezahlt wird. Denn so wie Markenkleidung nicht mangelhaft verarbeitet ist, ist sie auch nicht schlechter verarbeitet, als gute aber nicht namenhafte Kleidung. Es gibt zahlreiche No-Name-Anbieter, die qualitativ vergleichbare Kleidungsstücke für den Bruchteil des Markenkleidungspreises anbieten. Hier sollten Eltern also selber entscheiden, ob es unbedingt ein namenhaftes Kleidungsstück sein soll, oder eher nicht.

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