Kinder betreuen oder betreuen lassen Babysitting

Wenn sie das Haus verlassen, möchten Eltern ihre Kinder immer in den besten Händen wissen. Deshalb sind Babysitter nicht nur nach wie vor enorm gefragt, sondern es werden heute auch ganz andere Anforderungen an einen Babysitter gestellt. Wer babysitten möchte, sollte nicht nur den Willen etwas Geld zu verdienen vorweisen können, sondern im besten Fall auch entsprechende Qualifikationen und Erfahrungen.

Welche Erfahrungen sind das? Wo finden Eltern eine qualifizierte und geeignete Betreuung für ihre Kinder? Was kosten diese im Durschnitt pro Stunde oder pro Abend? Und welche gravierenden Unterschiede gibt es beim Babysitting?

Auf der Suche nach einem Babysitter?

Fangen wir mit Möglichkeit A an: Sie sind glückliche Eltern und suchen einen Babysitter für Ihren Nachwuchs. Sie fragen sich, wo Sie einen geeigneten Babysitter finden und wie Sie diesen in der oft sehr großen Fülle an Angeboten erkennen? Personen, die anbieten Kinder zu betreuen gibt es in allen Altersklassen. Es gibt Schüler und Studenten, die sich ein wenig Geld dazuverdienen wollen, aber auch Erwachsene und rüstige Senioren, die gerne Zeit mit Kindern verbringen. Für wen genau Sie sich letztendlich entscheiden, hängt ganz allein von Ihren eigenen Vorstellungen ab. Finden lassen sich Babysitter übrigens ebenfalls an vielerlei Orten: etwa am Schwarzen Brett des Supermarktes, in der Zeitung oder auch in speziellen Onlinebörsen. Bei Letzteren können sich verfügbare Babysitter nicht nur auflisten, sondern auch anhand ihrer Qualifikationen sortieren lassen.

Diese Qualifikationen sind es letztendlich, die den Preis ausmachen. Unerfahrene Schüler und Studenten nehmen meistens die niedrigsten Löhne. Erwachsene und Rentner erwarten etwas höhere Löhne, da sie meistens wenigstens eigene Erfahrungen mit Kindern und Enkelkindern vorweisen können. Der Stundenlohn kann aber noch steigen, wenn Sie sich für einen sehr erfahrenen Babysitter entscheiden, der zum Beispiel berufliche Qualifikationen mitbringt. Denn auch angehende Lehrer und ausgebildete Erzieher verdienen sich als Babysitter etwas Geld nebenher. Diese sind übrigens vor allem dann empfehlenswert, wenn Kinder mit Behinderungen betreut werden sollen.

Babysitter werden – so geht’s

Fall B trifft dann zu, wenn Sie sich mit dem Babysitten etwas Geld dazuverdienen möchten. Vorerst sollten Sie sich aber bewusst sein, dass das leichter gesagt als getan ist. Die Zeiten, in denen Babysitter einfach nur günstig sein mussten, sind nämlich schon lange vorbei. Eltern wollen ihren Nachwuchs in guten Händen wissen und zahlen dafür auch gerne etwas mehr. Wenn es also wirklich nur um das Geld geht und nicht die geringsten Erfahrungen oder Eignungen vorliegen, um ein Kind betreuen zu können, sollten Sie sich besser nach einem anderen Nebenjob umsehen.

Liegen Erfahrungen vor, sollten Sie sich erkundigen, wie hoch der generelle Stundenlohn in Ihrem Wohnort gerade angesetzt ist und etwas Werbung machen. Natürlich lohnt es sich auch selbstständig nach interessierten Familien in Zeitungen, an Schwarzen Brettern oder im Internet zu suchen – Sie sollten aber eindeutig auch selber tätig werden. Am besten melden Sie sich in einem kostenlosen Babysitternetzwerk im Internet an. In Netzwerken bekommen Sie nicht nur einen groben Überblick über die durschnittlichen Gelder, die Sie verdienen können, sondern können sich auch Aufträge ergattern.

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