Das wichtigste Accessoire der Braut Der Brautstrauß

Rosen, Tulpen, Nelken… Dass sie alle drei verwelken, wissen wir schon längst. Aber, wie sieht es mit diesen drei Blumenarten als Brautstraußdekoration aus? Welche Blume liegt 2011 im Trend, welche bereits seit Jahren und welche gehört ganz und gar nicht in den Strauß, der die ganz große Liebe symbolisiert? Der Brautstrauß gilt mitunter als der wichtigste Schmuck der Braut – und eigentlich ist es die Aufgabe des Bräutigams, diesen in Auftrag zu geben.

Braut Strauß aus Rosen

© Sandor Jackal - Fotolia.com

Aber wie stellt Mann sicher, dass er sich auch für die richtigen Blumen, Dekorationen und Blüten entscheidet? Wie kann er sichergehen, dass die von ihm ausgewählten Blumen auch tatsächlich die richtige Sprache sprechen? Und wie kann er sicher sein, dass der Strauß auch wirklich zum Kleid der Liebsten passen wird?

Job des Bräutigams: Den passenden Strauß finden

Erst einmal ist Entwarnung angesagt, denn die Zeiten, in denen der zukünftige Ehemann gänzlich allein vor der Frage stand, welcher Strauß für die Frau des Lebens denn nun der richtige sein könnte, sind schon sehr, sehr lange vorbei. Heute kann und darf Mann sich durchaus bei der Liebsten Anreize holen und diese in die Wahl mit einbeziehen. Möchte man sie dennoch überraschen, sollte man allerdings nur klären, welche Blumen und Farben es denn sein sollen und wie romantisch, schlicht oder verspielt das Kleid ausfällt. Mit diesen Informationen sollte man sich auf den Weg zu einem guten Floristen machen – am besten mit der engsten Freundin oder der Schwester der zukünftigen Frau. Mit dieser geballten Ladung an Fachkenntnis, im Bezug auf die Liebste und die zur Auswahl stehenden Blumen, kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen.

Am Brautstrauß an sich hat sich trendtechnisch in den vergangenen Jahren nicht viel verändert. Auch heute darf es auf Wunsch noch enorm romantisch und verspielt sein – muss es aber eben nicht. Brautsträuße können also mit Schleifenband verziert werden, sehr pompös sein oder aber ganz klein, schlicht und einfach ausfallen. Hier ist wirklich erlaubt, was gefällt, zur Braut passt und diese optimal repräsentiert. Typische Blumen für den Brautstrauß sind nach wie vor Rosen. Diese gelten als besonders klassisch, sind aber ebenfalls kein Muss. Wem Rosen also zu „altbacken“ sind, der kann getrost auf Margeriten, Orchideen oder auch auf Sonnenblumen zurückgreifen. Im Brautstrauß ist fast alles erlaubt – bis auf weiße Lilien, denn diese gelten für viele als ein Symbol des Todes und der Trauer.

Liebe, Zuneigung, Tod - die Sprache der Blumen beachten

Jede Blume hat ihre eigene Bedeutung und spricht eine übergreifende „Sprache“. So gelten Rosen als Überbringer der Liebe, Astern als Ausdruck der Treue und Nelken sprechen wortlos von Zuneigung und sogar von inbrünstiger Liebe. Nur noch den wenigsten Menschen sind diese Bedeutungen jedoch noch bekannt und bewusst – weshalb es ratsam ist, die Ideen und Vorstellungen für den Wunschbrautstrauß mit einem erfahrenen Floristen zu besprechen. Grundsätzlich gilt, dass nichts unmachbar ist – selbst eine einzelne, im Strauß eingearbeitete, weiße Lilie nicht. Dennoch sollte man die Ratschläge des Fachmannes nicht gänzlich ignorieren, wenn man nicht unbewusst in ein blumensprachliches Fettnäpfchen treten möchte.

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