Gezielt lernen – so helfen Sie Ihrem Kind durch den Schulalltag Ratgeber Schule

Schulkinder

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Die Schulzeit ist die schönste Zeit im Leben. Das wissen Erwachsene heute, jedoch ist es nur den wenigsten Jugendlichen und Kindern klar. Für diese sind der tagtägliche Gang zur Schule und die immer wiederkehrenden Hausaufgaben und Prüfungen ein oftmals verhasstes Laster. Eine Tatsache, die clevere Eltern beachten sollten.

Lernen ist anstrengend und fühlt sich für Kinder und Jugendliche auch durchaus so an. Deshalb sollte man den Nachwuchs so gut es geht unterstützen, akzeptieren, dass manche Noten vielleicht auch einmal etwas wackeln und dass Hausaufgaben nicht immer Spaß machen. Am wichtigsten ist es aber, dass man Schülern dabei hilft, ihren Schulweg zu meistern und unnötigen Stress zu vermeiden.

Das Geheimnis: Spaß am Lernen bereiten

Das ist aber oftmals leichter gesagt, als getan. Wie bereits erwähnt, sehen die meisten Kinder und Jugendliche die tägliche Aufgabe als lästig an. Und selbst wenn man gern in die Schule geht, weil dort die Freunde warten, heißt das nicht gleich, dass auch fleißig gelernt wird. Kinder und Jugendliche sollten Spaß am Unterricht und am Lernen haben – und das gilt bei Weitem nicht nur für Grundschüler. Doch wie bereitet man als Lehrer oder auch als Elternteil Freude am Lernen und am Unterricht? Das ist oft natürlich leichter gesagt als getan. Vor allem, weil jedes Kind vom Charakter her sehr unterschiedlich ist. Die einen lassen sich alleinig durch gute Noten an sich begeistern, andere durch Wissenslust und wieder andere nur durch gezielte Belohnungen.

Je nachdem, in welche Spate Ihr Kind grob einzustufen ist, sollten Sie sich immer wieder kleine Anreize einfallen lassen, die gute Noten interessant machen. Diese können aus Geld, aus Ausflügen oder anderen Dingen bestehen, die dem Spross Freude bereiten. Setzen Sie die Anforderungen für die Belohnungen aber auch in machbaren Bereichen an. Einem schwachen Schüler, der bisher mit Mühen und Nöten eine Drei erreichen und halten konnte, sollte man am Anfang auch bei mittelmäßigen Noten ein Erfolggefühl bieten.

Lernschwächen und Stress erkennen

Kinder und Jugendliche mit Lernschwächen sollten wiederum gesondert betreut werden. Hier reicht es oft nicht mehr aus, gute Noten mit kleinen „Preisen“ zu versehen, da diese einen unerreichbaren Anreiz bieten, der Leistungsdruck hervorruft und damit Stress auslöst. Ist klar, wo die Schwäche liegt – beispielsweise beim Schreiben und Lesen, im Mathematikbereich oder doch bei den Fremdsprachen – sollte man sich schnellstmöglich um eine außerschulische Betreuung kümmern. Diese könnte aus qualitativ hochwertiger Nachhilfe bestehen. Ist man sich unsicher, wo das Problem liegt, hilft oft ein ausführliches Gespräch mit dem Lernpersonal des Kindes. Diese können Lernschwächen besser eingrenzen und das Kind entsprechend im Auge behalten.

Zeigt der Spross deutliche Anzeichen von übermäßigem Stress, sollte man als Elternteil – aber auch als Lehrer – sofort gegenrudern. Kinder sind bei Weitem nicht so belastbar wie Jugendliche, Jugendliche aber noch lange nicht so stressresistent, wie es Erwachsene sind. Hier hilft ein Gespräch mit dem Hausarzt, dem Klassenlehrer oder einem Schultherapeuten.

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