Festgeld-Zinsen im Vergleich

Festgeld-Zinsen variieren je nach Anbieter, Laufzeit und Einlagesumme. Dabei kann generell davon ausgegangen werden, dass je länger die Laufzeit und je höher der Betrag ist, je höher auch die entsprechenden Zinsen sind.
Wie bei vielen vergleichbaren Finanzprodukten, unterliegen auch die Zinsen bei Festgeld und deren Attraktivität zahlreichen Faktoren.

So gibt es beispielsweise bei einer Laufzeit von 12 Monaten und einer Anlagesumme von 5000 Euro nur minimale Unterschiede, was die tatsächlich gezahlten Zinsen angeht. Viel wichtiger jedoch scheint, wie oft die Zinsen ausgeschüttet werden oder sie gar aufgezinst zum Ablauf der vorher vereinbarten Anlagezeit dem Anleger ausbezahlt werden. Auch die Frage nach der Höhe der Einlagensicherung der Bank und weitere Konditionen entscheiden über ein interessantes oder weniger interessantes Angebot. Wie hoch sind beispielsweise die Verwaltungskosten? Gelten hohe Zinsen nur für Neukunden? Muss man bereits ein anderes Konto bei dieser Bank betreiben? Diese und weitere Punkte können entscheidender sein als 0.1 Prozentpunkte mehr, was die Verzinsung betrifft.
Natürlich ist der Festgeldzins in der Regel vorher vereinbart und dahin gehend nicht veränderbar. Doch manche Anbieter geben ihren Kunden die Möglichkeit, beispielsweise von jährlicher Zinsausschüttung zu Wiederanlage zu wechseln oder gar die Laufzeit zu verlängern/verkürzen. In der Regel bedeutet dies auch eine Veränderung hinsichtlich vorher vereinbarter Zinsen.

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