Was versteht man unter Ratensparen oder einem Ratensparvertrag?

Ein Ratensparvertrag ist eine gleich bleibende monatliche Zahlung eines im Vorfeld bestimmten Betrages auf ein entsprechend eingerichtetes Konto, meist bei Sparkassen und Raiffeisenbanken. Ähnlich den vermögenswirksamen Leistungen, werden dem Sparer feste Zinsen garantiert, meist jedoch gebunden an einen monatlichen Mindestbetrag, der einzuzahlen ist.
Auch die Laufzeit dieses Vertrages von 3, 5 oder auch 10 Jahren wird bei Vertragsabschluss festgeschrieben. Vorherige Kündigungen sind (wenn auch nicht überall) möglich, jedoch auch mit Abschlusskosten verbunden. Zinsen schreiben die Sparkassen und Raiffeisenbanken am Ende des Jahres gut, dann auch mit dem Zinsezinseffekt, so dass auch angehäufte Zinsen zum vorher vereinbarten Zinssatz in die Gutschrift miteinbezogen werden. Wie auch bei Festgeldkonten, gilt ebenso für den Ratensparplan: Je häufiger die Verzinsung, desto besser für den Sparer. Weiterhin gibt es einige Sparpläne, die zumindest eine vorzeitige Auszahlung eines bestimmten Teils des Kapitals ohne hohe Verwaltungsgebühren vorsehen. Ebenso variieren die Angebote, was festgeschriebene oder sich am Kapitalmarkt orientierende und flexible Zinsen angeht. Je flexibler, je höher die Zinsen, denn die Risikobereitschaft der Sparer, auch fallenden Zinsen in Kauf zu nehmen, wird in der Regel belohnt. Meist sind auch mittel- und langfristige Sparpläne jene, die höhere Zinsen als kurzfristige Anlagen vorsehen, einfach, weil die Kreditinstitute damit länger Zeit und bessere Aussichten haben, das Sparer-Kapital auch für sich arbeiten zu lassen. Letztendlich fallen auch bei Ratensparverträgen meist nur einmalige, manchmal jedoch auch Gebühren für den Anleger bezüglich Kontoführung, etc. an, in der Regel bei Abschluss des Vertrages bzw. zum Ende des Jahres bei Auszahlung oder Gutschrift des Zinsguthabens.
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