Welche Zinsen bringt ein Termingeld-Konto?

Mit Termingeld bezeichnet man einen Sparbetrag, der zu vorher festgelegten Zinsen und über einen bestimmten Zeitraum bei einer Bank oder Sparkasse angelegt wird.

Die Laufzeiten sind in der Regel zwischen 3 und 12 Monaten. Je länger der Sparer sein Geld anlegt, je höher sind die Zinsen. Termingeld-Zinsen werden entweder in bestimmten Intervallen ausgezahlt oder aber sie werden mit verzinst (Zinsezinseffekt) und am Ende der Laufzeit gemeinsam mit der Einlage ausbezahlt.
In der regel gilt, dass je höher der Zinsgutschriftintervall erfolgt, je mehr der Anleger auch davon profitiert. Auch der Unterschied zwischen thesaurierenden und regelmäßig auszahlenden Termingeld-Kontos sollte bei der Suche nach dem passenden Anbieter berücksichtigt werden.
Insofern sind die üblichen Zinssätze von ca. vier bis fünf Prozent pro Jahr nicht alleine ausschlaggebend, wenn es um Termingeld-Zinsen geht. Denn auch andere, in jüngster Zeit in der Öffentlichkeit diskutierte Kriterien wie Einlagensicherung sind wichtige Punkte bei der Auswahl des passenden Termingeld-Kontos und den besten Zinsen. Je niedriger nämlich die Einlagensicherung (dies ist vor allem bei ausländischen Banken oftmals der Fall), je höher die Zinsen, aber auch das Risiko bei einer Insolvenz der Bank nicht die gesamte Summe erstattet zu bekommen.
Letztendlich unterscheiden auch viele Banken zwischen Neu- und Bestandskunden, wenn es um Zinsen bei Termingeld-Konten geht. Oftmals werden neue Kunden durch hohe Zinsen angeworben, während Bestandskunden darum kämpfen müssen. Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass - wie bei vielen Finanzinstrumenten - Direktbanken dank eingesparter Vertriebs-, Personal- und Verwaltungskosten in der Lage sind höhere Zinsen für Termingeld anzubieten, als dies oftmals Schalterbanken sind.

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