Briefgebühren sparen durch Post-Wettbewerb

So lange die Deutsche Post als einziger Zusteller von Sendungen den Markt beherrschte, gab es keine Vergleichsmöglichkeiten von Serviceangeboten und Preisen. Man musste die festgelegten und immer mehr steigenden Versandgebühren in Kauf nehmen. Nachdem die deutsche Post ihr Monopol an Konkurrenten abgeben musste, hat sich der Markt breit gefächert.
Immer mehr Postanbieter werben mit niedrigeren Portogebühren. Meist sind die meisten preisgünstigeren Anbieter jeweils regional anzutreffen, da auch Radkurierfahrer im Zustellgebiet das Briefgut zum Empfänger bringen. Es spart erhebliche Benzinkosten. So entstehen evtl. wieder mehr, sogar sportliche Arbeitsplätze. Viele neue Anbieter haben zu den Briefzustellungen mit zusätzlichen Paketdiensten den Markt erobert, da diese in Angebot und Preisgestaltung flexibler sind.

Der kleine Haken an der Sache ist, dass der Empfänger bei Paketsendungen entweder zu Hause sein oder sein Paket von der Filiale des Anbieters selbst abholen muss. Viele Kunden der alternativen Anbieter sind mit der Bedienung meist zufriedener, da die Anbieter sich mit Service und günstigeren Preisen auf dem Markt behaupten. Selbst online sind Dienste der verschiedenen Anbieter nutzbar, teilweise auch preiswerter und vielfältiger, da hier weniger Personal nötig ist. Auf Internetseiten gibt es sogar Suchmasken mit Tarifrechnern, ähnlich den Telefongebührenrechnern, um für sich den günstigsten Briefzusteller zu finden. So werden Zustellungsart, Gewicht, Adresse des Absenders und des Empfängers, Maße, Wunsch auf Zusatzleistungen und andere relevante Angaben eingegeben und schon findet sich das günstigste Angebot.

Jedoch werden Gebühren an einer Stelle gesenkt, an anderer Stelle erhöht. Bestes Beispiel ist hier die Post. Briefe werden preiswerter, im Gegenzug werden Einschreiben und Nachsendeaufträge teurer. Diese spezielle Zustellform wird aber nicht so häufig genutzt, also kann man sich auf verhältnismäßig günstigeres Porto freuen und auf klassische Briefe an Freunde und Familie zurückgreifen. Fazit: Wer also hilfsbereite Nachbarschaft hat, auf viele Filialen und auch die Packstationen verzichten kann, ist mit meist günstigeren Preisen neuer verschiedener Anbieter gut bedient.
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