Eine sichere Geldanlage basiert auf Risikostreuung

Bei Geldanlagen spielt die Frage der Risikostreuung eine wichtige Rolle.

Durch die geschickte Kombination verschiedener Anlageformen, die wiederum verschiedene Rendite-Erwartungen haben, kann eine Geldanlage gegen mögliche Verluste abgesichert werden. Bei Geldanlagen gibt es die Regel: Je höher die mögliche Rendite, desto größer ist das vorhandene Risiko.

Allgemein sinnvoll ist deshalb die Aufteilung des Vermögens nach der Liquidität und nach der Bereitschaft des persönlich einzugehenden Risikos. Niemals sollte das gesamte eigene Geld in nur eine, dazu noch risikoreiche Anlage investiert werden. Bei einem möglichen Totalverlust wäre dann das gesamte eigene Kapital weg. Bei der Aufteilung des Geldes nach Liquidität ist es sinnvoll, ein Viertel bis ein Drittel in klassische Sparanlagen zu investieren, beispielsweise in Festgelder oder Geldmarktfonds. Diese Anlagen können kurzfristig wieder "flüssig" gemacht werden und bieten regelmäßige Ausschüttungen.

Ein weiterer Teil des Eigenkapitals kann in Investmentfonds oder direkt in Einzelaktien investiert werden. Die Beteiligung an Wirtschaftsunternehmen und damit an der Börse verspricht höhere Renditen und Kurszuwächse. Bei Investmentfonds ist die Risikostreuung grundsätzlich ein Prinzip der Fondsmanager. Sie kaufen in die Fonds Papiere mit guten bis hervorragenden Kurswachstumsaussichten und verkaufen regelmäßig Papiere, die ein gutes Wachstum hinter sich haben. Dadurch versuchen die Fondsmanager, die Kursverluste einer Aktie oder eines Wertpapiers durch Kursgewinne anderer Papiere auszugleichen. Private Anleger können bei der Auswahl der Fonds selbst die Richtung der Risikostreuung vorgeben. Höhere Aktienfonds in einem Fondsmix bedeuten größere Renditen aber auch ein höheres Risiko. Wird der Aktienfondsanteil gering gehalten, dafür aber mehr auf festverzinsliche Wertpapiere in dem Fonds gesetzt, wird das Risiko minimiert und auf längerfristiges Wachstum in kleineren Schritten gesetzt.

Nur ein kleiner Teil des eigenen Vermögens sollte dann noch in hoch spekulative Anlagen investiert werden. Anleger sollten sich dabei im Klaren sein, dass sie dieses Geld nicht unbedingt für den Lebensunterhalt benötigen und deshalb auch ein größeres Risiko für höhere Rendite-Erwartungen eingehen können.

Tipps für Anleger:

  • Anleger sollten Geldanlagen an ihren persönlichen Wünschen und Zielen ausrichten
  • Anlagen nur nach der eigenen Risikobereitschaft auswählen
  • Anleger sollten ihr Vermögen in Anlagen mit sicherem Ertrag und in Anlagen mit höheren Rendite-Chancen splitten
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