Forex Trading ist nichts für Anfänger

In der letzten Zeit wird Forex Trading in vielen Finanzblättern als der neue Sport zum Geld verdienen behandelt. In diesem Artikel finden Sie die wichtigen Grundlagen über den Handel mit Währungen und einen kleinen Einblick warum dieses Geschäft nur etwas für Profi-Trader ist.
Forex Trading, der Handel mit Währungen ist letztlich eine Spekulation auf die Entwicklung an den Devisenmärkten. Nach dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-System Anfang der 70er Jahre werden Währungen an den internationalen Finanzmärkten frei gehandelt. Der aktuelle nominale Wechselkurs zeigt seither das Preisverhältnis zweier Währungen zueinander an. Auf diesem größten Finanzplatz der Welt überhaupt wird anders als beim Börsenhandel 24 Stunden rund um die Uhr gearbeitet. Die Währungen der bedeutenden Wirtschaftszentren, wie Euro, Dollar oder japanischer Yen erfreuen sich ebenso besonderer Beliebtheit wie Devisen starker Finanzplätze, beispielsweise der Schweiz.

Da Währungen laufend gegeneinander eingetauscht werden, einseitige Geschäfte also unmöglich sind, erfolgt der Handel selbst entweder telefonisch oder über das Internet durch ein weltweites Netz an Akteuren. Grundlage für das erfolgreiche Spekulieren an den Foreign Exchange Märkten ist ein Überblick über die Organisation und die Abläufe an diesen Handelsplätzen sowie Kenntnisse bezüglich sämtlicher aktueller Ereignisse.

Während dieser Handel bis vor kurzem vorwiegend von den Großbanken, verschiedenen einflussreichen Investoren und natürlich den nationalen Zentralbanken dominiert war, sind seit geraumer Zeit immer mehr Privatanleger in diesem Bereich aktiv. Mittels einem so genannten Forex Broker, einem Makler, können sie schon mit einem sehr geringen Kapitaleinsatz kurzfristig große Gewinne erzielen. Doch gerade Anfänger auf diesem Gebiet unterschätzen häufig das Risiko bei derartigen Geschäften, denn auch die Verluste übersteigen schnell die finanziellen Möglichkeiten von Kleinanlegern. Viele professionelle Forex Broker übermitteln ihren Kunden, teilweise sogar gegen eine Gebühr, aktuelle Handelssignale, die auf relevante Entwicklungen hinweisen. Aufgrund der Schnelllebigkeit und des hohen Potentials von Veränderungen am Markt sind diese von Laien aber nicht unbedingt interpretierbar oder umsetzbar. Deshalb ist für die Auswertung politischer und wirtschaftlicher Einflüsse ein Mindestmaß an Sachverstand erforderlich.

Prognosen über die Kursentwicklung müssen genauso wie die aktuelle Situation auf den Finanzmärkten ständig analysiert werden, ohne jedoch dadurch endgültige Sicherheit zu bieten. Deshalb sollten Einsteiger auf dem Gebiet des Forex Trading sich unbedingt vorher informieren. Eine Möglichkeit dazu bieten einige Makler und Banken mit den Demokonten, anhand derer der Währungshandel geübt werden kann.
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