Zurück zu: Nicht zuviel Aktienhandel Weiter zu: Schulden durch Kreditkarten 6  Aktiv betreute Investmentfonds bergen Gefahren 

Entwickeln Sie ein Verständnis hierfür. Im Durchschnitt schneiden aktiv betreute Investmentfonds schlechter ab als passiv betreute. 

Index-Fonds sind stets passiv betreut, da die Aufgabe der Portfolio-Manager nicht darin besteht, die besten Werte herauszudeuten, wie es eben bei aktiven betreuten Fonds die Regle ist. Die meisten aktiv betreuten Fonds schneiden schlechter als jene ab, die auf eine weite Range an Werten setzten, wie beispielsweise S&P 500 Index Fonds. Zugegeben, es existieren Beispiele, bei denen aktiv betreute Fonds besser abgeschnitten haben, doch auch hier bestätigt die Ausnahme jene Regel, die besagt, dass Strohfeuer stets heller leuchten als kontinuierliche Glut. 
Aktive betreute Investmentfonds verlangen hohe Gebühren

Die Gebühren von Investmentfonds haben eine nicht zu unterschätzende Langzeitwirkung auf die letztendliche Auszahlung Ihres Investments. Angenommen, dass die Erträge jährlich um 8% steigen, das Agio bei 2% und die Investitionssumme bei 1000 Euro liegt. Nach dreißig Jahren beträgt die Auszahlung 6614 Euro. 
Liegt jedoch das Agio bei nur 1,5%, so betrüge die Auszahlung immer bei 100 Euro Investition rund 9500 Euro und damit entsprechend höher.
Investmentfonds begründen ihre hohen Gebühren unter anderem durch die Beschäftigung hoch bezahlter Betriebswirte, die ihrerseits die angeblich besten Aktien auswählen. Oft jedoch sind jene Experten ihr Geld nicht Wert und die hohen Gebühren folglich verschwendetes Geld.
Ungleich jener Investmentfonds erheben Indexfonds aufgrund ihres Verzichts auf Spekulationen bezüglich jeglicher ‚Geheimtipps’ und damit auch auf hoch bezahlte und nutzlose Fondsmanager, sehr niedrige Gebühren. Sollten einige Index-Fonds dennoch hohe Gebühren erheben, so sind diese zu meiden.


Die lebenden Toten - Wenn tote Fonds in neu eröffnete übergehen, findet ein künstliches Aufblähen der Investmentfonds Industrie und vor allem ihrer vorherigen Performance statt.

Angenommen, man eröffnet 100 Investmentfonds und bestückt diese mit zufällig ausgewählten Aktien. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird mindestens einer dieser Fonds eine sehr gute Performance hinlegen und große Resonanz bei Investoren auslösen so dass die anderen 99 getrost geschlossen werden können. 
Den interessierten Kunden wird selbstverständlich nur die positive Entwicklung des besten Fonds gezeigt, das schlechte Abschneiden der anderen wird verschwiegen und damit die Reputation des Fondsauflegers bezüglich Aktienkenntnissen künstlich aufgebläht.
Doch dies täuscht falsche Fakten vor, geht man doch davon aus, dass die erfolgreichen Aktien zufällig ausgewählt wurden.
Investmentfonds mit schlechter Performance werden geschlossen. Daher ist es wenig aussagekräftig und gar übertreiben, wenn man aufgrund der noch existierenden Investmentfonds vom ‚richtigen’ Riecher der Investmentfondsindustrie spricht.

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