Nachhaltiges Investment: Die Anlage in Biomasse- und Biogasfonds 

Wer sich entschließt in einen Biomasse- und/oder Biogasfonds zu investieren, beteiligt sich damit direkt an den Erlösen, welche ein oder auch mehrere Biomasse- und/oder Biogaskraftwerke abwerfen. In der Regel handelt es sich bei diesen Beteiligungen um Anteile an geschlossenen Fonds, ähnlich also dem Investment im Bereich Solar-, Wind- oder auch Wasserenergiekraftwerken (Photovoltaikanlage, On-/Off-Shore-Windparks, etc.).

Dies ist insofern wichtig, als dass der Bau und das Unterhalten, Instandsetzen, etc. einer Biomasse-/Biogasanlage entsprechend viel Kapital, einen langen Anlagehorizont und damit eben auch viel Zeit erfordert, damit die Anlage irgendwann wirtschaftlich Energie produzieren und die Anleger von guten und soliden Renditen profitieren können.

Biogas und Biomasse entstehen durch den natürlichen Abbau von beispielsweise Futterresten, Gülle oder generell landwirtschaftlichen Rohstoffen. Dabei wird Energie dadurch erzeugt, dass Mikroorganismen die erwähnte Biomasse unter Ausschluss von Sauerstoff (anaerober Abbau) zersetzen. Es entsteht ein Gas, welches mithilfe eines Blockheizkraftwerkes in Strom und/oder Wärme umgewandelt wird.

Der Vorteil liegt ohne Zweifel darin, das Biogas insofern klimaneutral ist, als dass es ähnlich wie Holz nur die Menge an CO² abgibt, die sie auch während ihres Wachsens aufgenommen hat. Weiterhin dienen Biomasse- und Biogasanlagen vielen Landwirten als Alternative und/oder Ergänzung zur klassischen Viehzucht bzw. zum Ackerbau.

Weiterhin sollte in Betracht gezogen werden, dass solche umweltfreundlichen Kraftwerke auch dazu dienen können, eine autarke Stromversorgung für eine bestimmte Anzahl von Haushalten zu gewährleisten. Außerdem gelten für Biogas ähnlich wie bei Strom, der aus Solar-, Wind- oder Wasserkraft gewonnen wurde, entsprechende Einspeisesätze [http://www.carmen-ev.de/dt/energie/foerderprogramme/EEG_Biogas_2010.pdf], so dass die Betreiber von Biogasanlagen bzw. die Fondsgesellschaften von Biomasse- und Biogasfonds zumindest hinsichtlich des garantierten Preises für bestimmte Stromabnahmemengen den Anlegern konkrete Zahlen vorlegen können. Damit ist auch die Rentabilität der Anlage bzw. des Kraftwerkes ein Stück weit gewährleistet.

Betrachtet man außerdem die künftige Kürzung der Subventionen für Photovoltaikanlagen, wird man als Anleger sehen, dass es vor allem Kraftwerke für Biomasse und Biogas sind, welche den richtigen Auftrieb besitzen.

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