CFD Trading: Wie Online-Broker wählen?

Wer sich für den Handel mit Contractsfor Differences (CFDs) entscheidet, sieht sich einer Reihe von Online-Brokern gegenüber, deren Solidität und Qualität es sorgfältig zu beurteilen gilt, bevor man sich für einen Anbieter entscheidet. Natürlich ist der Investor bei jedem Broker mit dem potenziellen Risiko konfrontiert, einen gravierenden Teil seines angelegten Geldes zu verlieren. Dieses Risiko ist der Tatsache geschuldet, dass CFDs auf die prognostizierte Entwicklung eines Papiers setzen, die keinesfalls eintreten muss. Doch ungeachtet dessen gibt es auf dem Markt der Online-Broker durchaus einige schwarze Schafe, die man rechtzeitig entlarven sollte. 

Qualitätssicherung auch für die BaFin schwierig

Das CFD-Angebot von Online-Brokern unterliegt der Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin. Sie hält ein Auge auf das Geschäftsgebaren der Broker und bemüht sich um eine nachhaltige Kontrolle, damit alles mit rechten Dingen zugeht. Doch selbst die Bundesbehörde kann nur mit Mühe die gefürchteten schwarzen Schafe der Branche identifizieren und unseriöse Geschäftspraktiken belastbar nachweisen. Für den privaten Anleger ist es deshalb maßgeblich, sich vor der Entscheidung für einen Online-Broker ein umfassendes Bild von der Seriosität des Anbieters zu machen. Zu berücksichtigen ist dabei, dass jedes Trading zu einem Verlust des angelegten Geldes bis zum Totalverlust führen kann, wenn eine prognostizierte Entwicklung nicht eintritt. Das in diesem Zusammenhang häufig kolportierte Versprechen, mit Hilfe von CFDs über Nacht zum Millionär zu werden, ist ein deutlicher Hinweis, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Stößt ein Anleger auf einen solchen Online-Broker, sucht man im besten Fall nach Alternativen. Das Maß aller Dinge ist allerdings eine möglichst hohe Transparenz, denn je mehr Einsicht ein Anleger in die Bank und in die Preisfeststellung des Brokers hat, desto einfacher wird es sein, ein solides und belastbares Urteil zur Solidität zu fällen.

Das Stichwort lautet Transparenz

Einen seriösen Online-Broker wird man daran erkennen, dass er seine Geschäftsentwicklung, getätigte Umsätze, Gewinne oder Verluste und das vorhandene Eigenkapital transparent macht. Der Trader weiß damit, welche Volumina bewegt werden und wie es um den Marktanteil des Brokers bestellt ist. In Deutschland gibt es rund 30 Broker, dieser überschaubaren Menge steht ein enormer Zuwachs an Händlern gegenüber. Der Broker sollte außerdem seine Preisfeststellung offenlegen, wenn er sich für die Festlegung der Kurse entscheidet. Diese Regelung ist in den Vertragsbedingungen meist vorgesehen, doch eine hohe Transparenz ist hier in jedem Fall sehr wünschenswert.

Erhält der Trader Einblick in die Preisfestlegung, wird auch deutlich, ob Kunden bei der Anlage eines Demokontos mit falschen Kursen und überhöhten Gewinnmargen geködert werden oder ob hier alles im Rahmen eines seriösen Geschäftsgebarens bleibt. Bietet ein Broker überraschende Willkommensboni an, ist wiederum Vorsicht geboten. Dahinter können sich überhöhte Kosten oder insgesamt weniger attraktive Konditionen eines Brokers verstecken. Eine klar strukturierte Online-Plattform ist ein weiteres gutes Zeichen, die Software sollte benutzerfreundlich sein und Echtzeitkurse abbilden. Umfangreiche Serviceleistungen und ein Telefon- und Online-Support in Deutschland sind zwingend erforderlich, ein vielfältiges Angebot ist hilfreich und für den Kunden von Vorteil, wenn er auf mehreren Märkten handeln will. Schließlich gehören lange Handelszeiten und eine transparente Offenlegung von kostenfreien und kostenpflichtigen Aktionen zu den Kriterien eines seriösen Brokers.

Grundsätzlich gilt: Es ist wichtig zu beachten, dass während Investoren von einer gesamten Preisbewegung in einem positiven Szenario in der Lage sind zu profitieren, sie auch nachteilig gefährdet wären, wenn sich der Markt in die entgegengesetzte Richtung bewegen würde.
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