Kapital-Anlage mit Ausblick - Die Eigentums-Wohnung

Die eigenen vier Wände sind nicht nur im übertragenen Sinne Gold wert. Auch in Bezug auf ihre Bedeutung als Kapitalanlage ist Wohneigentum eine sinnvolle Investition, wenn man sich als Anleger im Rahmen des absehbar Möglichen bewegt.

Eine Eigentumswohnung hat im Gegensatz zu einem Eigenheim im Sinne eines (freistehenden) Hauses ihre Vor- und Nachteile. So sind Wohnungen im Allgemeinen günstiger, was den Anschaffungspreis und die Instandhaltungskosten angeht. Entscheidend für ihren Wert und die Angemessenheit des Kaufs- und Verkaufspreises sind ohne Zweifel die Lage und/oder die bauplanerische Entwicklung des unmittelbaren Umfeldes.

Insofern eignen sich große Städte bzw. stadtnahe Gemeinden sehr gut, um eine erste Sichtung eines Objektes vorzunehmen. Natürlich sind die Kaufpreise entsprechend höher, doch ist dabei ebenso zu erwarten, dass auch eventuelle Mieten bzw. Wertzuwächse höher angesetzt werden können.

Weiterhin ist entscheidend, inwieweit die Eigentumswohnung den neuesten Anforderungen an Energieeffizienz entspricht und seniorengerechten Umbauten zulässt bzw. bereits vorweist. Der demografische Wandel und gesetzliche Bestimmungen (Energieausweis, etc.) machen entsprechende Umbauten unumgänglich. Weiterhin dienen sie der Wertsteigerung und führen dazu, dass eine Eigentumswohnung überhaupt erst zu einer Wertanlage wird.

Wichtig für die Wahl der richtigen Lage sind auch weitere Faktoren. Liegt die Wohnung beispielsweise verkehrsgünstig? Ist sie gut an das Netz des öffentlichen Nahverkehrs angebunden. Im Zeichen von Innenstädten, die sich mehr und mehr PKW-freien Zonen zuwenden, kann dies sehr wichtig sein. Können Supermärkte, Ärzte, Ämter, Kindergärten und Schulen gut erreicht werden? Wie sieht es mit Parkmöglichkeiten aus?

Die gesamte existente und auch geplante Infrastruktur ist demnach ein entscheidender Faktor, wie natürlich auch ein Überblick über die Konsistenz und Qualität der Bausubstanz und eventuell vorzunehmender bzw. bereits vorgenommener Instandhaltungsarbeiten und Reparaturen helfen kann, um beispielsweise eine angemessene Miete abschätzen zu können.

Aber auch die Kosten, die beim Kauf und der Unterhaltung einer Eigentumswohnung entstehen, lassen sich prinzipiell in Gewinn umwandeln, wenn man sich entschließt sie zu vermieten. So lassen sich Aufwendungen für eine beauftragte Hausverwaltung, Darlehenszinsen, Wertabschreibungen, wie aber auch Makler- und Vermittlungsgebühren und selbst Kosten bei Leerstand steuervergünstigend einsetzen.

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