Sparbuch Zinsen variieren im Vergleich

Zinsen, die für Sparbuch-Guthaben gezahlt werden, können sich abhängig vom jeweiligen Kreditinstitut und der Form des Sparbuches erheblich voneinander unterscheiden.
Der marktübliche Sparzins liegt bei 0,5 bis 1% pro Jahr. Dieser Zinssatz ist je nach Anlagebetrag und Kreditinstitut verschieden. Ebenso haben unterschiedliche Modelle von Sparbüchern Einfluss auf den Zinssatz.
Verfügbarkeit von bis zu 2000 bis 3000 Euro ohne Zinsabschläge und zusätzliche Kosten werden in dem Sinne durch niedrigere Zinsen 'bestraft', da die jeweiligen Kreditinstitute mit den Spareinlagen wirtschaften und sobald sie nicht darüber verfügen können, sich unter Umständen bei anderen Banken Geld zu einem höheren Zinssatz leihen müssen.
Dass die Zinsen über 2 oder 3% liegen, ist eher selten. Meist gelten solche Angebote nur für Neukunden. Bestandskunden hingegen müssten ihr Kapital 'umschichten', um in den Genuss höherer Zinsen zu kommen. Dies wiederum ist meist mit Verwaltungskosten verbunden, welche den Zinsvorteil amortisieren. In Zeiten misstrauischer Kunden und Kapitalknappheit steigen die Zinsen für Sparbücher in der Regel, da die Kreditinstitute frisches Kapital benötigen und immer noch davon profitieren, ihren Kunden gar 4% zu bezahlen, als sich für über 5% Geld bei anderen Banken leihen zu müssen.
Aber auch das Angebot sein Sparbuch online zu führen und dadurch Verwaltungskosten zu sparen und mehr Zinsen zu erhalten gibt es ebenso wie 'gestaffelte' Modelle, bei denen die ersten sechs-zwölf Monate ein höherer Zinssatz gezahlt wird, welcher später jedoch sinkt.
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