Tagesgeld Konditionen unterscheiden sich je nach Bank

Tagesgeld beruht auf der Idee, dass der Anleger einem Geldinstitut einen gewissen Betrag leiht und dafür entsprechende Zinsen (momentan zwischen 2,5 und knapp 5%) bekommt. Da dieser Betrag praktisch jeden Tag verfügbar ist, nennt man ihn Tagesgeld. Wichtig bei dieser Anlageform ist neben dem Zinssatz auch der Intervall der Zinsgutschriften.
Je öfter Zinsen gutgeschrieben werden, je attraktiver ist das jeweilige Angebot. Außerdem ist die Einlagensicherung unbedingt zu beachten. Die meisten Anbieter gehen über die staatliche Mindesteinlagensicherung von 20.000 hinaus. Vor allem sind die großen deutschen Banken und Sparkassen Mitglieder in jeweiligen Einlagesicherungsfonds. Ausländische Banken jedoch bieten selten mehr als 20.000 Euro an Sicherheit im Falle einer Insolvenz des Kreditinstitutes. Damit verbunden sind andererseits jedoch auch entsprechend höhere Zinsen. In jedem Fall bieten Tagesgeldkonten mehr Zinsen als beispielsweise Sparbücher. Andererseits fallen nicht selten Depotkosten und andere Gebühren für das Führen eines Tagesgeldkontos an. In der Regel gelangen Banken an frisches Kapital durch Kredite bei anderen Banken zu entsprechenden Zinsen. Da sich dieser Interbank-Zinssatz jedoch in den letzten Monaten drastisch erhöht hat, sehen mehr und mehr Banken ihre Chance auf Bargeld darin, dass sie Kunden hohe Tagesgeldzinsen bieten und somit an die entsprechende Liquidität gelangen. Hier ergibt sich dann die Chance für den Anleger, nicht zuletzt auch aufgrund der großen Konkurrenz optimale Konditionen bezüglich Zinssatz und Konto-Kosten auszuhandeln.
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