Was sind und bringen nachhaltige Fonds?

Nachhaltige Fonds basieren auf der Idee, dass die Fondsmanager ausschließlich Anteile von Unternehmen kaufen, welche sich Technologien bezüglich der Gewinnung, Erforschung und Implementierung von Umwelt- und Ressourcen schonender Energie verschrieben haben.

Diese Zielfonds können als geschlossene Spezialfonds (Solartechnologien-Fonds) sein und sich beispielsweise dem Bau eines einzigen Solar- oder auch Windkraftwerkes widmen oder aber auch das gesammelte Kapital in mehrere Unternehmen investieren, welche verschiedene Umwelttechnologien herstellen. Der Reiz liegt dabei unter anderem darin, dass vor allem staatliche Subventionen, wie aber auch die Verpflichtung der großen deutschen Energiekonzerne ein gewisses Maß an Ökostrom zu einem festgelegten Preis in ihre Netze einzu speisen, garantieren den Anlegern zumindest auch eine gewisse Sicherheit, was die Abnahme der Produkte nachhaltiger Erzeugnisse angeht. Auch die Unterstützung der Forschung bezüglich umweltschonender Technologien ist ein großes Anliegen, nicht nur für staatliche Stellen. Insofern sind Unternehmen, welche sich beispielsweise der Entwicklung nachhaltiger Techniken im Automobilbereich gewidmet haben, auch interessant, wenn man Rohölpreise und schwankende Fördermengen, wie aber auch staatliche Bestimmungen zu CO²-Ausstoß bedenkt. Dass die Konzentration auf und Weiterentwicklung nachhaltiger Technologien in allen industriell relevanten Bereichen weiterschreiten wird und muss, mag niemand zu bezweifeln. Der Anleger profitiert also sowohl von der Investition in eine sauberere Zukunft, wie aber auch in die Möglichkeit einen Beitrag zur Abkehr von fossilen Brennstoffen und der Abhängigkeit von Kartellen wie der OPEC und deren wirtschaftlichen Interessen zu leisten und gleichzeitig respektable Renditen zu erhalten. so ist nämlich die Performance nachhaltiger Fonds kaum unter jener klassischer Aktien-Fonds.

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