Welche Zinsen bringen Festgeldanlagen?

Festgeld gehört in die Kategorie der kurz- bis mittelfristigen Anlagen. Manche Anbieter von Festgeld gewähren jedoch auch die Möglichkeit, das Kapital langfristig anzulegen.

Für den Sparer bedeutet die Anlage in Festgeld in jedem Fall einen garantierten Zinssatz, relativ flexible Verfügbarkeit (welche jedoch bei vorzeitiger Auflösung des Festgeldkontos mit Gebühren und damit Zinsverlusten einhergehen kann) und die Garantie der Kreditinstitute, selbst bei Insolvenz zumindest einen bestimmten Betrag zurückzuzahlen (siehe Einlagensicherung Deutschland / 20.000 Euro). Der Zinssatz richtet sich nach dem am Kapitalmarkt üblichen Satz. Weiterhin unterliegt er mehreren Faktoren. Dabei spielen die Anlagesumme und die Laufzeit eine entscheidende Rolle. Je höher die Einlage und je länger die Laufzeit, desto besser der Zinssatz, da die Kreditinstitute somit langfristige Planungssicherheit über hohe Beträge haben und keine teuren Fremdkredite zur Refinanzierung aufnehmen müssen. Dies belohnen sie in der Regel mit hohen Zinsen. Wichtig für den Zinssatz ist jedoch auch, wie hoch der Intervall Zinseszinszahlung ist. Je häufiger Zinseszinsen gutgeschrieben werden, je besser ist dies für den Sparer, so dass hohe Zinsen und nur jährliche Ausschüttung bzw. Aufzinsung mitunter schlechter sind als etwas niedrigere Zinsen und dafür eine monatliche Zinseszinsverrechnung.
Im Schnitt können Festgeldzinsen bei bis zu 5% p.a. liegen. Trotzdem sollten Anleger auf allgemeine Rahmenbedingungen wie Kontoführungsgebühren, Vorfälligkeitsentschädigungen oder auch Mindestanlagesumme achten, um den tatsächlich besten Zinssatz für die inidviduellen Bedürfnisse zu finden.

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