Mit Solarstrom kräftig Geld sparen 

Wer als Hausbesitzer einen großes Dach hat, möglichst mit südlicher Sonnenlage, oder sonst eine Möglichkeit, umfangreich in Solartechnik zu investieren, der sollte in den kommenden Monaten an den Einstieg denken, denn gegenwärtig sind die Bedingungen noch sehr günstig, um schnell die Kosten für den Solarstrom wieder zurückzubekommen.

Es geht hier um Photovoltaik-Anlagen, die gegenwärtig sehr günstig im Preis geworden sind. Außerdem erhalten Hausbesitzer Fördergelder, auch wenn sie einen Teil des erzeugten Stroms für den Eigenverbrauch verwenden. Von Vorteil ist bei diesem Investment auch die langfristige Planungsbasis für den Investor, denn die Vergütung für Einspeisungen durch den eigenen Solarstrom ins allgemeine Netz ist für einen gegenwärtigen Investor lange Zeit konstant. Zukünftige Investoren müssen hingegen damit rechnen, dass die hohe Akzeptanz des Solarstroms zu einer Absenkung der Einspeise-Vergütung genutzt wird.

Diese hohe Investitionssicherheit ergibt sich aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Nach diesem Gesetzt sind die jeweiligen Stromnetzbetreiber verpflichtet, sehr hohe 43 Cent für eingespeisten Solarstrom zu zahlen. Jede Kilowattstunde, die eine gut ausgelegte Solaranlage also über den eigenen Verbrauch hinaus produziert, bringt laufend bares Geld in die Kasse. Einige Bauern mit großen Scheunen in guter Sonnenlage gehen schon dazu über, komplett auf Solarstrom umzustellen. Sie bekommen mehr Geld aus der Sonnennutzung, als wenn sie die mager bezahlte Milch weiter produzieren würden.

Gegenwärtig kostet ein Kilowatt Haushaltsstrom etwa nur die Hälfte des Garantiepreises für Solarstrom. Und das Beste daran ist: Wer jetzt investiert, kann noch zwanzig Jahre von diesem hohen Preis für Solarstrom profitieren.

Gegenwärtig gibt es auch noch eine Sonderregelung, die besonders lukrativ für Investoren in Solarstrom ist. Der Netzbetreiber muss auch einen Zuschlag für den selbstgenutzten Solarstrom zahlen. Mit dieser Regelung profitiert man auch von steigenden Strompreisen. Generell gehen Experten davon aus, dass sich eine Solarstrom-Anlage in 10 bis 20 Jahren selbst finanziert. Da aber die Anlage normalerweise eine deutlich längere Lebensdauer hat, hat man auf lange Sicht ein erhebliches Renditepotential. Zumal davon auszugehen ist, dass der Strompreis nach Ablauf der Garantiepreiszeit wahrscheinlich nicht mehr sehr stark vom gegenwärtigen Garantiepreis abweichen wird. Der eigene Strom ist dann konkurrenzlos günstig; und zusätzliches Geld kommt laufend in die Kasse und ermöglicht auch ein schnelles Umsteigen auf dann mögliche verbesserte Technik.

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