Sparen im Haushalt und Alltag 

Der Begriff Haushalt wird nicht nur im alltäglichen Sprachgebrauch, sondern auch in den Wirtschaftswissenschaften verwandt. Ein Haushalt ist (nicht nur beim Sparen) eine wirtschaftende Einheit, die versucht, die Ausgaben und Einnahmen langfristig ausgeglichen zu halten.

Beim Haushalt kommt es also anders als bei den Waren- und Dienstleistungsproduzenten nicht darauf an, einen Überschuss zu erwirtschaften. Der Haushalt muss nur langfristig (z.B. durch Sparen) ausgeglichen werden. Damit dies umsetzbar wird, kann der Haushalt durch Sparen seine Kosten senken. Die Alternative zum Sparen ist die Verbesserung der Einnahmesituation.

Ansatzpunkte zum Sparen im Haushalt gibt es viele. Zunächst muss man die Ausgaben im Alltag erfassen und genau aufzeichnen, damit man später die Ansatzpunkte fürs Sparen finden kann. Wie bei den Unternehmen kann der Haushalt verschiedene Budgets aufstellen: Wohnung und Heizung, Lebensmittel, Transport, Bildung, Rücklagen etc. Diese Bereiche können dann genutzt werden, indem man zum Sparen andere Haushalte als Vergleich heranzieht. Im Alltag wird man dann bei jeder neuen Ausgabe prüfen, ob der andere Haushalt auch diese Ausgabe tätigt und wie hoch diese ist. Liegt dann der eigene Haushalt höher, dann ist dies der Ansatzpunkt zum Sparen. Denn es ist dann für den Erfolg beim Sparen nur noch wichtig, die kostengünstigere Alternative zu recherchieren.

Stellt ein Haushalt beispielsweise fest, dass die Ausgaben für Transport und Verkehr deutlich höher sind als beim vergleichbaren Haushalt, dann kann er das Sparen dadurch beginnen, dass er diese Alternativen für sich umsetzt. Also beispielweise das eigene Auto verkauft oder auf einen kostengünstigeren Wagen mit niedrigen Verbrauch umsteigt.

Geht man auf diese Weise alle relevanten Positionen beim Haushalt durch, dann finden sich viele Ansatzpunkte zum Sparen im Alltag.

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