Mit dem Altersentlastungsbetrag Steuern sparen 

Der Altersentlastungsbetrag ist eine recht erstaunlich wirkende Steuerentlastung, denn sie wird allein mit dem Alter des Steuerpflichtigen gekoppelt. Altersentlastungsbetrag für das aktuelle Steuerjahr erhält jeder, der im Vorjahr das 64. Lebensjahr vollendet hat.

Damit ist der Altersentlastungsbetrag für den typischen Rentner geschaffen worden, der im Moment noch meist mit dem 65. Lebensjahren in Rente geht und damit ein hohes zu versteuerndes Arbeitseinkommen durch ein niedrigeres Einkommen aus Rentenzahlung austauscht. Arbeitet dieser Rentner als Arbeitnehmer weiter (möglicherweise auch mit geringer Zeit und geringerem Einkommen), dann bekommt er einen Altersentlastungsbetrag als steuermindernde Gutschrift auf das zu versteuernde Einkommen.
Die Berechnung des Altersentlastungsbetrags ist nicht einfach, denn einerseits ist ein Prozentsatz zu bestimmen, anderseits gibt es einen Höchstbetrag für den Altersentlastungsbeitrag. Eine entsprechende Tabelle zum Altersentlastungbetrag findet man im § 24a Einkommenssteuergesetz. Relevant ist der Altersentlastungsbeitrag nur, wenn der Rentner zusätzlich zur Rente weiteres steuerpflichtiges Einkommen bezieht z.B. Einkommen aus nichtselbstständiger Tätigkeit oder Einkommen aus Vermietung und Verpachtung. Nicht einbezogen in den Altersentlastungsbeitrag werden Renten und sonstige Alterseinkünfte.
Nehmen wir das Beispiel eines 65 Jahre alten Rentners, der im Jahre 2010 5.000 Euro Bruttoarbeitslohn bezieht. Hier liefert die Tabelle zum Altersentlastungsbeitrag den Prozentsatz 32 % und den Höchstbetrag 1.520 Euro. Damit ist der Höchstbetrag geringer als der prozentuale Anteil und der Altersentlastungsbetrag beträgt 1.520 Euro. Hätte der gleiche Rentner nur 2000 Euro Bruttoarbeitslohn bezogen, dann wären 32 % hiervon (640 Euro) der Altersentlastungsbeitrag.

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