Die Abrechnung der Kilometerpauschale in der Lohnsteuererklärung 

Die Kilometerpauschale wird steuerrechtlich als Entfernungspauschale geführt. Sie entschädigt mit einem pauschalen Betrag von 30 Cent je gefahrenem Kilometer Arbeitnehmer bzw. Pendler für ihre regelmäßigen Fahrten zum Arbeitsplatz.

Dabei hat die Pauschale den Vorteil, dass keine Einzelbelege für jede einzelne Fahrt eingereicht werden müssen. Abgerechnet werden kann dabei jedoch je Arbeitstag (maximal jedoch 230 Arbeitstage pro Jahr) immer nur eine Fahrt und dies auch nur bis zu einer Höhe von maximal 4500 Euro/Jahr. Ebenso ist es unerheblich, ob die Fahrten mit dem eigenen PKW, zu Fuß, mit dem Fahrrad, Motorrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt worden sind. Auch ist die tatsächliche Höhe der Aufwendungen (beispielsweise die Abnutzungserscheinungen bei Fahrzeugen, höhere Benzin- oder Fahrkartenpreise) nicht wichtig für die Entfernungspauschale. Schließlich handelt es sich nur um eine Art Aufwandsentschädigung, die das zu versteuernde Einkommen um den angegebenen Betrag mindert und damit in der Regel auch bedeutet, dass weniger Lohnsteuer gezahlt werden muss.

Die Kilometerpauschale muss bei den Werbungskosten angesetzt und angegeben werden, damit sie seitens des Finanzamtes berücksichtigt werden kann.

Für Selbstständige indes gilt, dass die Entfernungspauschale für Fahrten zum eigenen Betrieb als Betriebsausgabe geltend machen nur in Anspruch genommen werden kann in Verbindung mit einem zum Betriebsvermögen gehörenden Fahrzeug. Auch hier mindert die Pauschale den zu versteuernden Gewinn und senkt damit die zu zahlende Einkommenssteuer.

 

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