Die Steuertabelle für Beamte  

Wenig bekannt ist, dass es für Beamte eine eigene Steuertabelle gibt. Das hängt aber einfach damit zusammen, dass für Beamte andere steuerlicher Regelungen gelten, als für normale Arbeitnehmer, die hohe Kosten für die Sozialversicherung haben.

Deshalb brauchen diese normalen Arbeitnehmer andere Abzugsbeträge unter besonderer Berücksichtigung der eigens erbrachten Vorsorgeleistungen.

Beamte hingegen erbringen selbst keine Vorsorgeleistungen für die eigene Rentenversicherung, sondern erhalten später eine voll vom Staat finanzierte Pension. Deshalb könnten sie entsprechende Vorsorgeleistungen nicht in der Einkommensteuererklärung geltend machen. Die Steuertabelle für Beamte berücksichtigt diesen Unterschied, in dem bereits bei den monatlichen Vorauszahlungen andere Beträge für Beamte in die Steuertabelle geschrieben werden.

Die Steuertabelle ist auch für normale Angestellte wie für Beamte sehr differenziert. Dies hängt damit zusammen, dass es sechs Steuerklassen gibt, die zu unterschiedlichen Beträgen in den Steuertabelle führen müssen. Außerdem ist die Steuertabelle auf sehr unterschiedliche Monatseinkommen zu beziehen. Die Steuertabelle ist damit faktisch ein Buch, wird aber heutzutage einfacher als Datenbank-Steuertabelle genutzt. Diese Steuertabelle ist sowohl für Beamte wie normale Arbeitnehmer und sonstig beruflich Tätige in den üblichen Computerprogrammen eingearbeitet und muss damit Jahr für Jahr upgedatet werden.

Die Steuertabelle für Beamte ist also ganz normaler Bestandteil des Steuerrechts.

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