Erbschaftsteuer und persönliche Freibeträge 

Die Regelungen zur Erbschaftsteuer persönliche Freibeträge finden sich im § 16 Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz. Hier ist festgelegt, dass in den meisten Fällen die Erbschafts- bzw. Schenkungssteuer für Ehegatten bzw. Lebenspartner erst ab einer Höhe von 500.000 Euro beginnt.

Bei Erbenden oder Beschenkten wird im § 15 Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz eine Klassifikation in Steuerklassen vorgenommen. In die Steuerklasse I kommen: Ehegatten, Kinder und Stiefkinder, Abkömmlinge von diesen Kindern und Stiefkindern, Eltern und Großeltern, wenn eine Erbschaft nach Tod des Erblasser erfolgt. Zur Steuerklasse II gehören Eltern und Großeltern, sofern diese nicht in die Steuerklasse I gekommen sind, sowie die Geschwister, die Abkömmlinge ersten Grades von Geschwistern, die Stiefeltern, die Schwiegerkinder, die Schwiegereltern, der geschiedene Ehegatte. Zur Steuerklasse III gehören alle übrigen Erwerber und die Zweckzuwendungen.

Die Erbschaftssteuer Erbschaftsteuer persönliche Freibeträge legt also für den Ehegatten und den Lebenspartner einen Freibetrag von 500.000 Euro fest. Für die Kinder gemäß Steuerklasse I Nr. 2 und für die Kinder verstorbener Kinder mit gleicher Steuerklasse gibt es einen Freibetrag von 400.000 Euro. Für die anderen Kinder der Kinder in Steuerklasse I Nr. 2 in gibt es einen Freibetrag von 200.000 Euro. Für die übrigen Personen der Steuerklasse I gibt es noch einen Freibetrag von 100.000 Euro. Für die Personen der Steuerklasse II gibt es einen Freibetrag von 20.000 Euro, den auch die übrigen Personen der Steuerklasse III beanspruchen können.

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