Werbungskosten können als Pauschale bei der Steuer angegeben werden 

Werbungskosten sind jene Beträge, die Einkommens- und Lohnsteuerzahlenden anfallen, während sie ihren Beruf ausüben und dadurch Einnahmen (Gehalt, Lohn) erzielen. Dabei gibt es zahlreiche Gebiete, au welchen Werbungskosten entstehen und bei der jährlichen Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden können. So werden Kosten der doppelten Haushaltsführung angerechnet, wenn man aufgrund der Entfernung eine Wohnung in der Nähe des Heimatortes und eine andere in der Nähe der Arbeitsstätte unterhält.
Ebenso sind Ausgaben für Berufsbekleidung, Fachliteratur oder aber auch Bewerbungskosten im Sinne von Werbungskosten absetzbar. Weiterhin kann der Steuerzahler auch Kontoführungsgebühren, Gewerkschaftsbeiträge, Fortbildungskosten oder auch Aufwendungen für Arbeitszimmer und deren Einrichtung, wie auch anteilig Internetkosten und selbst Prozesskosten bei arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen anrechnen lassen. Schwierig kann es dann werden, wenn das Finanzamt keine ausschließliche arbeitstechnische Nutzung ausschließen bzw. eine teilweise private Nutzung nicht ausschließen kann. Dann nämlich kann es vorkommen, das vor allem Kosten für Internet und Telefon oder auch Arbeitskleidung im Sinne von Anzügen nur zu 50% angerechnet werden. Zur Vereinfachung der Werbungskostenabrechnung haben die Finanzbehörden einen Pauschalbetrag für all jene eingeräumt, die Werbungskosten anrechnen lassen können. Dieser Pauschalbetrag in Höhe von 960 Euro wird praktisch auch dann gewährt und vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen, wenn keine Ausgaben in dieser Höhe getätigt wurden. Andererseits müssen Werbungskosten, die über diesen Betrag gehen, dokumentiert werden, damit sie in voller Höhe anerkannt werden können.
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