Zeitarbeit als Möglichkeit zum flexiblen Nebenjob

Möglichkeiten zum Geldverdienen kann man immer gut gebrauchen. Besonders interessant sind hier die Nebenjobs, deren Einkommen unter 400 Euro pro Monat liegt. Denn diese sind von der Sozialversicherung befreit, solange die tatsächliche Beschäftigung pro Woche unter 15 Stunden liegt.

Es können sogar mehrere Jobs entsprechend verbunden werden. Doch dies ist nicht einfach zu organisieren. Eine solche Tätigkeit könnte aber auch als Zeitarbeitsvertrag mit einer Zeitarbeitsfirma abgeschlossen werden. Hier werden die flexiblen Möglichkeiten für den Nebenjobber, die Zeitarbeitsfirma und den "Entleiher" kombiniert.

Der Nebenjobber schließt einen Arbeitsvertrag mit einer Zeitarbeitsfirma. In diesen Arbeitsvertrag sind die Arten der Tätigkeit, mögliche Einsatzorte und der mögliche Zeitraum hinsichtlich Wochentagen und/oder Uhrzeiten festzulegen. So haben beispielsweise viele Einzelhandelsfirmen Bedarf an Arbeitskräften in den späten Abendstunden oder an Wochenenden, denn hier wurden in den letzten Jahren die Öffnungszeiten stark ausgeweitet. Mit flexibler Zeitarbeit können solche zusätzlichen Angebote personell abgesichert werden.

Man könnte diesen Nebenjob natürlich auch direkt bei einer Einzelhandelskette abschließen. Man kann aber auch dieses Angebot gegenüber einer entsprechend spezialisierten Zeitarbeitsfirma abgeben. Diese sichert dann die Bezahlung und die Regelung der Arbeitszeiten (einschließlich Urlaub) und sorgt dann für einen flexiblen Einsatz auf unterschiedlichen Arbeitsplätzen in verschiedenen Unternehmen. Vertragspartei für die Erfüllung des Arbeitsvertrages sind der Zeitarbeitnehmer und die Zeitarbeitsfirma. Der Zeitarbeitnehmer wird dann entsprechend diesen Abmachungen für bestimmte Aufgaben an das jeweilige Einsatzunternehmen "verliehen". Hier bekommt dann der Nebenjobber die konkreten Aufgaben von dem jeweiligen Chef konkret zuteilt.

Diese Vertragskonstruktion sichert also hohe Flexibilität für alle drei Seiten.

Falls man schon eine Vollzeit- oder Teilzeitstelle bei einem anderen Arbeitgeber hat, dann sollte man diesem allerdings den neuen Nebenjob mitteilen. Der flexible Nebenjob braucht nicht genehmigt zu werden. Allerdings sollte der Hauptarbeitgeber die Möglichkeit haben zu erkennen, dass keine nachteiligen Wirkungen der Beschäftigung durch den Nebenjob für ihn entstehen.

 

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