Anwendung der Schüssler Salze

Die meistverwendete Darreichungsform der Schüssler Salze, ist die in Tablettenform. Diese werden nicht einfach geschluckt, sondern sollten langsam im Mund zergehen und von dort aus über die Schleimhäute den direkten Weg ins Blut finden. Am besten ist es, die Tabletten in die Backentasche oder unter die Zunge zu stecken und dort zu belassen, bis sie sich vollständig aufgelöst haben. Erwachsene nehmen bei chronischen Fällen zwischen drei- und sechsmal täglich bis zu sechs Tabletten.

Im Akutfall werden alle fünf Minuten eine bis zwei Tabletten eingenommen. Schon Säuglinge können Schüssler Salze bekommen, wenn diese zerrieben und der Flasche beigefügt oder in wenig Wasser aufgelöst mit dem Löffel gegeben werden. Hier reicht eine Tablette täglich, Kinder bis zum Schulalter erhalten pro Tag eine bis zwei Tabletten, Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren bekommen zwischen drei und sechs Tabletten. Es können problemlos mehrere Salze miteinander kombiniert werden, falls ein Mangel an mehreren Salzen vorliegt. Im Gegensatz zu manchen homöopathischen Mitteln, bei denen möglichst nur ein Mittel gegeben werden sollte, beeinflussen sich die Salze nicht gegenseitig negativ. Sie werden in der richtigen Menge genau dorthin transportiert, wo sie gebraucht werden. 

Bei der Nummer sieben der Schüssler Salze, dem Magnesium phosphoricum, ist eine andere Anwendungsmethode sehr bekannt und wirkungsvoll. Die Rede ist von der Heißen Sieben, die sich bei Kopfschmerzen sehr bewährt hat. Dafür werden zehn Tabletten der Nummer sieben in eine Tasse gegeben und mit kochendem Wasser überbrüht. Wenn die Tabletten beginnen sich aufzulösen, wird mit einem Plastiklöffel umgerührt. Wie bei homöopathischen Mitteln gilt: niemals einen Metall-Löffel verwenden, weil dadurch die Wirkung des Mittels beeinträchtigt wird. Die Heiße Sieben wird nun in kleinen Schlucken getrunken. Das Ganze kann auch mehrmals täglich wiederholt werden, bis die Beschwerden sich bessern.

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Britta Lutz
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