Ein kleines Heilpflanzen-ABC 

Arnika:

In den Blütenblättern der Arnika-Pflanzen stecken Wirkstoffe (u.a. ätherische Öle, Gerbstoffe, Flavonoide), die bei stumpfen Verletzungen und Quetschungen helfen. Entzündungen können gestoppt, das Hautbild verbessert werden.

Bambus:

In China und Indien gehört Bambus zu den traditionellen Heilpflanzen. Ihm wird eine bindegewebsstärkende Wirkung nachgesagt, die sich positiv auf Gelenke, Bandscheiben und Wirbelsäule auswirkt. Außerdem wird die Elastizität der Haut gefördert.

Edelweiß:

Edelweiß ist Dank der enthaltenen Phenolsäure und Flavonoide ein sehr guter Fänger von Radikalen. Tannin schützt die Zellen und füllt Mineralstofftanks wieder auf.

Fenchel:

Fenchel wird vor allem in der Kinderheilkunde bei Verdauungsbeschwerden und Atemwegserkrankungen angewandt. Es wirkt krampf- und schleimlösend, fördert den Auswurf und löst Blähungen.

Goldrute:

Goldrutenkraut unterstützt Therapien bei Reizblasen und entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege wie zum Beispiel Nierengrieß und Harnsteine.

Hamamelis:

Sowohl in der Rinde als auch in den Blättern stecken jede Menge Gerbstoffe, die bei Venenleiden eingesetzt werden. Sie machen die Gefäße widerstandsfähiger und verengen sie leicht.
Im Gesicht sorgt das Hamamelisextrakt für das Zusammenziehen der Poren, so dass die Haut geklärt wird.

Ingwer:

Die Wurzelknolle des Ingwers wird in China bereits seit Jahrhunderten verwendet, sagt man ihr doch unter anderem eine stimulierende Wirkung nach. Ingwer fördert außerdem die Durchblutung und regt den Stoffwechsel sowie die Zellerneuerung an.

Johanniskraut:

Johanniskraut wird häufig bei leichten bis mittelschweren Depressionen, psychovegetativen Störungen, nervös bedingten Unruhezuständen und Ängsten angewendet. Seine Wirkung beruht auf den enthaltenen Flavon- und Flavonolverbindungen wie zum Beispiel Hyperosid und Phloroglucine.

Kamille:

Bereits vor Jahrhunderten wusste man von der desinfizierenden, beruhigenden und entzündungshemmenden Wirkung der Kamille. Dafür sorgen wertvolle Inhaltsstoffe wie Bisbolol, blaues Azulen und verschiedene Flavonoide.

Lavendel:

Lavendel weist rund 160 Wirkstoffe auf und ist vor allem für seine entspannende und beruhigende Wirkung bekannt. Dabei kann es noch viel mehr: So ist es zum Beispiel auch antiseptisch und entzündungshemmend.

Maiglöckchen:

Der bekannte Frühlingsbote findet seine Anwendung Dank der enthaltenen herzwirksamen Glykoside bei leichter Herzschwäche und Cor pulmonale (Rechtsherzhypertrophie).

Nachtkerze:

Nachtkerzensamen sind vor allem in der Kosmetik beliebt, da das daraus gewonnene Öl Gamma-Linolensäure enthält. Letzteres hilft gereizter und trockener Haut, sich zu beruhigen und sie widerstandsfähiger gegenüber Umwelteinflüssen zu machen.

Oliven:

Olivenöl zählt zu den gesündesten überhaupt: Es enthält Mineralien, ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Proteine. Antioxidative Wirkstoffe schützen vor freien Radikalen, die am Alterungsprozess beteiligt sind.

Pfefferminze:

Das ätherische Öl dieser Pflanze wird bei krampfartigen Beschwerden im Magen- und Darmbereich eingesetzt, löst Kopfschmerzen und lindert allgemeine Erkältungsbeschwerden.

Quecke:

Aufgrund der Keim abtötenden Wirkung eignet sich diese Pflanze bei leichten Infekten der oberen Atemwege sowie bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwegen.

Rosskastanie:

Der enthaltene Hauptwirkstoff Aescin zeigt eine gute Wirkung bei chronischer Veneninsuffizienz und kann deshalb unterstützend als Kompressionstherapie eingesetzt werden.

Salbei:

Salbei ist ein echtes Allroundtalent: Bei Zahnfleisch- und Halsentzündungen ist es ebenso wirkungsvoll wie bei Verdauungsbeschwerden, Beschwerden in den Wechseljahren und einer übermäßigen Schweißbildung.(siehe auch: Hausmittel bei Zahnfleischentzündung)

Taubnessel:

Bei Husten wirkt die Taubnessel Schleim lösend, in der Frauenheilkunde wird sie bei Menstruationsbeschwerden oder Weißfluss eingesetzt.

Veilchen:

Das blühende Kraut sowie die Wurzel wurden bereits in der Antike eingesetzt. Das es entzündungshemmend ist, wird es heute vor allem bei Atemwegserkrankungen eingesetzt.

Weißdorn:

Weißdorn hat eine beruhigende Wirkung und findet daher vor allem bei Bluthochdruck, Kreislaufstörungen und Angina Pectoris Anwendung.

Yams:

Obwohl die Wirkung von Yams noch immer umstritten ist, wird wilder Yams vor allem Frauen bei Wechseljahres- und Menstruationsbeschwerden empfohlen. Zur Verhütung ist er jedoch nicht geeignet.

 

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