Kräutermischungen - angesagter denn je!

Die Beliebtheit von Kräutermischungen ist ungebrochen. Obwohl die als Partypillen oder Badesalz bekannten Mischungen zu den legalen Rauschmitteln zählen, sind sie dennoch nicht ungefährlich. Zahlreiche Verbraucher erwerben die Modedrogen mit den fantasievollen Namen wie Manga Hot oder Lava Red im Internet. Gleichzeitig unterschätzen sie jedoch die Wirksamkeit der Produkte.
 

Kräutermischung

Naturdrogen verantwortungsbewusst konsumieren

Vor allem Jugendliche interessieren sich für die Kräutermischungen und betrachten diese als harmlose Naturprodukte. Die Mischungen enthalten aber oft gefährliche synthetische Cannabinoide und werden von Experten als gefährlicher wie Cannabis eingestuft. Die zur Herstellung verwendeten Inhaltsstoffe variieren oft sogar von Päckchen zu Päckchen. Der Konsum unbekannter Rauschmittel kann im Extremfall sogar lebensbedrohliche Folgen haben. Kräutermischungen sehen meist harmlos aus, dennoch sind sie es nicht. Da die verwendeten Inhaltsstoffe oft nicht auf der Packung angegeben werden, ist es für Verbraucher schwierig, das Risiko einzuschätzen.

Auch Naturdrogen haben ein gewisses Gesundheitsrisiko. Entpuppt sich ein harmloses Schwindelgefühl als Nebenwirkung nach der Einnahme von Partypillen ist Vorsicht geboten. In diesem Zusammenhang wurden bereits Kreislaufzusammenbrüche oder Herzrasen beobachtet. Wer das Produkt noch nicht kennt, sollte es daher verantwortungsbewusst verwenden und mit der kleinsten Dosierung beginnen. Kräutermischungen, wie Partypillen sollten auch nie mit nüchternen Magen eingenommen werden. Während der Verwendung von Kräutermischungen ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr extrem wichtig, da die Zusatzstoffe dem Körper Wasser entziehen. Alkoholische Getränke sind dabei jedoch tabu, da diese die Wirksamkeit und vor allem die Nebenwirkungen steigern können. Mit Mineralwasser, Fruchtsäften oder Softdrinks lässt sich die lange Nacht in der Diskothek besser überstehen.

Kräutermischungen sind in Deutschland legal

Kräutermischungen zählen in Deutschland zu den sogenannten legalen Drogen und sind gesetzlich nicht verboten. Zahlreiche Produkte nutzen den rechtsfreien Raum aus. Viele Verbraucher betrachten Badesalze und Partypillen wie andere legale Stoffe, beispielsweise Alkohol oder Tabak. Diese berauschen ebenfalls, sind aber völlig legal. Weitere Informationen finden sich unter http://www.legale-mischung.net/de/Legal-High-Kraeutermischungen/. In ihrer Zusammensetzung ahmen Kräutermischung häufig illegale Drogen nach. Da jeder Mensch auf Drogen unterschiedlich reagiert, kann die Wirkung der Legal Highs nicht eingeschätzt werden. Die Wirkweise wird in zwei unterschiedliche Klassen eingeteilt. 

Beliebt bei Konsumenten: Partypillen und Badesalze

Badesalze und Partypillen werden demnach als sogenannte "Upper" eingestuft. Sie steigern das Selbstvertrauen und machen aktiv, wach und euphorisch. Deshalb werden sie gern zum Ausgehen und für lange Nächte in der Diskothek eingesetzt. Räuchermischungen und Trips gelten hingegen als "Downer", die schläfrig machen und beruhigen. Sie steigern das Hungergefühl, verändern aber auch die geistige und körperliche Wahrnehmung. Damit ähneln sie in ihrer Wirkung dem Cannabis. 

Angesagt ist auch Kava Kava, das häufig als mild wirkende Psychodroge bezeichnet wird. Der Wirkstoff wird zu medizinischen Zwecken bei Angstzuständen und Stimmungsschwankungen eingesetzt. Die Kava Kava Mischung beruhigt und löst Ängste und wirkt außerdem antidepressiv und muskelentspannend. Südseevölker nutzen die Pflanze traditionell als wohltuende Droge. Im Gegensatz zu Marihuana oder Alkohol besitzt Kava Kava keine unangenehmen Nachwirkungen am nächsten Tag.

Wer noch keine Erfahrung mit den angesagten Kräutermischungen gemacht hat, sollte diese nicht allein konsumieren. Verbraucher, die an Asthma oder Allergien leiden, müssen auf diese Drogen sicherheitshalber verzichten. Auch allen anderen Benutzern von Legal Highs wird ein verantwortungsvoller Umgang mit den Drogen empfohlen, damit sie einen schönen Abend genießen und ihn nicht im Krankenhaus verbringen müssen. 

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