Besser Schlafen - Die richtige Einrichtung

Immer mehr Menschen leiden in Deutschland unter Schlafstörungen. Dabei entwickeln sich die unruhigen Nächte erst im Laufe der Zeit zu einem wirklichen Problem und wirken sich von nun an negativ auf den gesamten Tag aus. Doch bereits die richtige Einrichtung des eigenen Schlafzimmers kann einen entscheidenden Teil dazu beitragen, dieses Problem hinter sich zu lassen. Wir werfen einen genauen Blick auf die Maßnahmen, die dafür zu treffen sind.

Besser schlafen

1. Die richtige Raumgestaltung

Längst ist wissenschaftlich erwiesen, welch großen Einfluss die passende Raumtemperatur auf die Qualität unseres Schlafes hat. Wer beim Bau eines Hauses die Möglichkeit hat, das Schlafzimmer nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten, sollte dieses nicht nach Süden oder Westen ausrichten. Ansonsten heizt sich der Raum im Laufe des Tages durch das Licht der Sonne auf. Beim Anbruch der Nacht liegen die Temperaturen dadurch selbst an milden Tagen auf einem deutlich zu hohen Niveau. Die Ausrichtung nach Norden oder Osten hingegen verhindert dieses Problem und sorgt am nächsten Tag vielleicht sogar für ein paar erste Sonnenstrahlen. Anzustreben ist eine Raumtemperatur von etwa 18 bis 20 Grad Celsius, die bei anderer Bauweise nur durch Klimaanlagen erreicht werden kann.

2. Die passende Möblierung

Geht es nun an die Einrichtung des Zimmers, so gibt es ebenfalls den einen oder anderen bemerkenswerten Punkt. Einerseits spielt ganz offensichtlich die Farbe der Wände für unseren Schlaf eine wichtige Rolle. Diese sollten nach Möglichkeit weiß oder in hellen cremigen Tönen gehalten werden. Bei der Einrichtung ist im Anschluss Minimalismus angesagt. Das Ziel ist es, mit so wenig Möbeln wie möglich auszukommen, um den mentalen Fokus unterbewusst auf das Schlafen zu lenken. Neben dem Bett, den Nachttischchen und einem Kleiderschrank sollte sich aus diesem Grund nichts im Raum befinden, welches von der eigentlichen Hauptsache ablenken könnte. Wer dagegen noch ein halbes Arbeitszimmer in der Ecke verstaut, nimmt einen negativen Einfluss auf diesen so wichtigen Fokus, der unseren Schlaf stützt.

3. Keine elektrischen Geräte

Viel wurde in der Vergangenheit schon über den Einfluss von technischen Geräten auf unseren Schlaf diskutiert. Am Ende des Tages ist festzustellen, dass sich diese Frage nicht bis ins letzte Detail klären lässt. Dennoch sind sich Experten darüber einig, dass besonders die Ablenkung nicht zu einem gesunden Schlaf beiträgt. Ein weiteres Problem stellt das bläuliche Licht dar, wie es von den Displays der gängigen Geräte ausgesendet wird. Wer kurz vor der Nachtruhe noch im Internet surft, konfrontiert sich mit der kurzwelligen Strahlung, die unser Gehirn leichter mit dem ebenso aufgebauten Sonnenlicht in Verbindung bringt. Die Ausschüttung wichtiger Hormone, die uns in den späten Abendstunden träger und schläfriger machen sollen, wird auf diese Weise unterbunden. Um einen guten Einfluss auf den eigenen Biorhythmus zu nehmen, lohnt es sich also in jedem Fall, einen Blick auf diese fördernden Faktoren zu lenken, mit denen dem eigenen Schlaf direkt eine viel tiefere Note verliehen werden kann. Je früher die ersten Gedankengänge auf dieses Thema stoßen, desto leichter lassen sich in der Folge praktische Lösungen finden.

Artikelinformationen