Was Sie für Ihre Gelenke tun können Ernährung bei Rheuma

Rheuma ist der Oberbegriff für etwa 400 Einzelerkrankungen im Bereich des Stütz- und Bewegungsapparates. Sie können entzündlich oder degenerativ (z.B. Arthrose) sein, Stoffwechselstörungen hervorrufen sowie Weichteile betreffen (z.B. Fibromyalgie).

Aktuellen Studien zu Folge gibt es jedoch einige Maßnahmen, die bei vielen Rheuma-Symptomen unterstützend wirken. Neben einer Gewichtsreduzierung und einer täglichen Zufuhr von Vitaminen spielt vor allem die Ernährung eine Rolle. Entscheidend sind dabei die sogenannten Entzündungsfaktoren (Thromboxan A2, Prostaglandin E2, Leukotrien B4), die aus einer Fettsäure gebildet werden. Je weniger man von dieser Fettsäure zu sich nimmt, je weniger Beschwerden werden hervorgerufen. Ansonsten gilt: Eine vielseitige Ernährung ist die gesündeste.

Auf die Frische kommt es an

Für Rheuma-Betroffene ist es ideal, die Mahlzeiten auf sechs bis sieben Stück pro Tag aufzuteilen. Auf dem Speiseplan sollten Getreide, Gemüse, Früchte, Milchprodukte und Fleisch stehen. Vor allem Obst und Gemüse sind gute Vitaminlieferanten.

Weniger Fett ist mehr

Fett- und cholesterinhaltige Lebensmittel sollten nach Möglichkeit reduziert werden. Damit der Anteil an gesättigtem Fett und Cholesterin gering bleibt, sollten hochwertige Proteine, wie sie in Fisch oder entrahmter Milch vorkommen, verzehrt werden. Verzichtet werden sollte hingegen auf Öle, Fette, Salatsoßen, Butter und Nüsse.

Vitamine & Co.

Wissenschaftler haben in ihren Forschungen einen Zusammenhang zwischen rheumatischen Erkrankungen und Vitaminen sowie Mineralien nachgewiesen.
Besonders empfehlenswert sind Calcium und Vitamin D. So ist Calcium für den Knochenbau und die Muskelkontraktion wichtig. Besonders gute Lieferanten sind Milch, Milchprodukte, Mohn, Vollkornbrot, Fenchel, Broccoli und Petersilie. Vitamin D wird vor allem in der Sonne gebildet - ein täglicher Spaziergang von mindestens 15 Minuten ist empfehlenswert.
Auch Folsäure sollte auf dem Speiseplan stehen. Besonders reich an diesem Vitamin sind Geflügel, grünes Blattgemüse, Bohnen und Vollkornprodukte.
Aber auch andere Vitamine und Mineralien wie zum Beispiel Selen, Eisen und Zink sind wichtig. Hier empfehlen sich folgende Nahrungsmittel für Vitamin C: Zitrusfrüchte, Melonen, Kartoffeln und grünes Blattgemüse. Vitamin E findet man in Geflügel, Nüssen, Eier und Sonnenblumenöl. Als Eisen-Lieferant eignet sich vor allem Fleisch. Selen kommt in Huhn, Getreide und Meeresfrüchten vor. Um den Zink-Haushalt aufzutanken, sollten Rindfleisch, Geflügel, Joghurt oder Nüsse auf dem Speiseplan stehen.

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