So unterscheiden Sie gesunde Fette und ungesunde Fette
Gute Fette, schlechte Fette
Gesunde Fette zeichnen sich durch einen schonenden Herstellungsprozess aus. So wird beispielsweise das Entsteinen und Pressen der Kerne per Hand gemacht. Die Temperaturen werden in jedem Herstellungsschritt niedrig gehalten, so dass die vorhandene Nährstoffdichte erhalten bleibt.
Industriell hergestellte Fette sind weniger gesund. Damit sie möglichst günstig produziert werden können und lange haltbar sind, werden chemische Lösungsmittel verwendet. Der Geruch wird bei Temperaturen von bis zu 270° minimiert, damit allerdings auch die empfindlichen Inhaltsstoffe. Vermeiden sollten Sie also alle gehärteten oder teilweise gehärteten Fette, raffinierte Öle, geruchslose Öle und Fette, Margarine, Öle in Plastikflaschen und erhitzte Öle, die mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Dazu zählen Schweineschmalz, Kokosfett, Palmfett und auch Butter.
Praxistest
Beim Braten von Fleisch sollten Sie Oliven-, Raps-, Distel- oder Sonnenblumenöl verwenden, da diese Sorten besonders wertvoll sind. Auch Weizenkeim-, Maiskeim- und Walnussöl sind empfehlenswert. Bei beschichteten Pfannen reichen bereits einige Tropfen, da das Fleisch selbst ebenfalls Fett enthält. Bei der Fleischauswahl ist zwischen fettarmen (Huhn, Pute und Rindfleisch aus Lende und Rücken) und fettreichen Sorten (Schweine- und Hackfleisch) zu unterscheiden. Letzteres sollte nur einmal in der Woche auf dem Speiseplan stehen. Besonders geeignet sind Kaltwasserfische wie Kabeljau, Lachs, Makrelen und Heringe - sie enthalten größere Mengen Omega-3-Fettsäuren, die vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen.
Auch bei anderen Lebensmittel ist wegen der sogenannten versteckten Fette Vorsicht geboten: Ob Wurst, Käse, Brotaufstriche, Butter oder Sahne, die Kennzeichnungspflicht des Hersteller erleichtert dem Verbraucher heutzutage die Übersicht.












