Hausmittel bei Eiter und Wunden

Eiter ist eine entzündliche Körperflüssigkeit und meistens bakteriell bedingt. Oft kommt deshalb ein Antibiotikum zum Einsatz. Befinden sich die eitrigen Stellen aber nur oberflächlich auf der Haut, können Sie zunächst auf bewährte Hausmittel zurück greifen.

Wundermittel Honig

Honig ist aus der Volksmedizin längst nicht mehr wegzudenken. Allerdings wird noch immer geforscht, warum er so wirkungsvoll ist. Fest steht: Die enthaltene Gluconsäure schafft ein saures Milieu, wodurch sich die Krankheitserreger nicht mehr so leicht vermehren können. Außerdem sind entzündungshemmende Wirkstoffe enthalten. Trägt man Honig auf die Wunde auf, wird diese luftdicht verschlossen und nebenbei „gereinigt". Selbst Bakterien werden dabei stark geschädigt. Wichtig ist allerdings, dass der verwendete Honig Natur belassen ist - wurde er bereits erhitzt, ist er beinahe wirkungslos.

Ebenfalls entzündungshemmend wirkt Kamille. Einfach die Wunde mit Kamillentee beträufeln oder einen feuchten Umschlag machen und ein bis zwei Stunden tragen. Auch Johanniskrautöl kann aufgrund seiner antiseptischen Wirkung genutzt werden. Außerdem soll es die Narbenbildung positiv beeinflussen.

Manuka Honig

Die Ureinwohner Neuseelands nutzen Manuka Honig schon sehr lange zu unterschiedlichen heilenden Zwecken. Und auch bei uns gewinnt Manuka Honig immer mehr an Interesse. Selbst in Krankenhäusern und Arztpraxen wird die Wirkung des Honigs mittlerweile geschätzt. Die Anwendung ist äußerst vielfältig, da er aufgrund der hohen Methylglyoxalwerte eine entzündungshemmende, antioxidatve und wundheilende Wirkung hat. Er wird nicht nur als Desinfektionsmittel genutzt. Manuka Honig bekämpft nicht nur Krankheitskeime, er kann neunen Keimen auch die Lebensgrundlage entziehen. Als natürliches Mittel zur Behandlung von Verletzungen und Wunden erzielt er ganz hervorragende Ergebnisse. Auch zur Wundbehandlung des diabetischen Fußsyndroms ist seine Wirkung sehr vielversprechend. Mehr zur Wundheilung mit Manuka Honig können Sie auf manukahonig-neuseeland.de/wundheilung nachlesen.

Schürfwunden

Schürfwunden können mit Aloe Vera Gel behandelt werden. Es zeichnet sich nicht nur durch seine antiseptische Wirkung aus, sondern fördert zusätzlich den Heilungsprozess. Außerdem kühlt es nach dem Auftragen und lindert so ein wenig die Schmerzen. Zur besseren Abheilung eignet sich auch Ringelblumensalbe.

Etwas gewöhnungsbedürftig, aber dennoch sinnvoll ist folgendes Rezept: Vollkornbrot in Wasser auflösen, zu Brei verarbeiten und mit kleinen Zwiebelstückchen auf die eitrige Wunde auftragen.

Generell gilt: Bevor Sie Ihre Wunde versorgen, sollten Sie stets die Hände gut waschen. Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn Sie ein Pflaster nicht mehr von der Haut ablösen können, halten Sie es kurz in warmes Wasser, das mit etwas Salz vermischt wurde. Sobald es aufgeweicht ist, lässt es sich problemlos entfernen.

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