Mögliche Ursachen und sanfte Behandlungsmethoden Hausmittel bei Gliederschmerzen
Heilkräuter
Ein warmes Bad kann bei Gliederschmerzen wahre Wunder bewirken, denn schon die Wärme lindert die Schmerzen. Als Zusätze haben sich verschiedene Heilkräuter als sehr wirksam erwiesen. Heublumen zum Beispiel wird eine Schmerz lindernde und beruhigende Wirkung bei einer verkrampften Muskulatur nachgesagt. Außerdem wird die Durchblutung gefördert. Die Schlüsselblume wirkt entkrampfend und ebenfalls Schmerz lindernd. Etwa 200 g Schlüsselblumen in einem Liter Wasser abkochen, ziehen lassen und dann abseihen. Den Sud als Zusatz für das Badewasser verwenden. Einen solchen Sud können Sie auch aus 400 g Birkenblättern, 500 g Brennnesselblättern oder 500 g Fichtennadeln kochen. Eine Badezeit von 15 Minuten ist bereits ausreichend.
Die ätherischen Öle der Pfefferminze haben bei der äußeren Anwendung einen kühlenden und damit Schmerz lindernden Effekt.
Arnica als Tinktur oder Salbe wird äußerlich angewendet und hilft bei stumpfen Verletzungen wie Blutergüssen und Gewebeschwellungen.
Kalter Wickel
Bei erkältungs- oder grippebedingten Gliederschmerzen helfen kalte Wickel. Wer das Gefühl hat zu verglühen", sollte ein Tuch in ca. 20 Grad kaltes Wasser tauchen, gut auswringen und um die betroffene Stelle wickeln. Darüber wird ein trockenes Tuch gelegt. Der Wickel sollte etwa 15 Minuten getragen werden, am besten im Liegen. Solch ein Wickel verbessert die Durchblutung, was wiederum Schmerzen lindert.
Tee trinken
Bei Gliederschmerzen ist ein heißer Tee sehr empfehlenswert. Verwenden Sie dafür Weidenrinden-, Lindenblüten- oder Ingwertee. Diese Sorten sollen den Schmerz stillen und außerdem Krampf lösend wirken. Sie können auch selbst eine Mischung zusammenstellen: Jeweils zwei Teelöffel Lindenblüten, Holunder und Weidenrinde in einem halben Liter kochendes Wasser geben und zehn Minuten ziehen lassen.
Bei erkältungsbedingten Gliederschmerzen hilft auch eine kräftige Hühnersuppe. Sie erhöht die Körpertemperatur und fördert somit die Durchblutung.







