Hausmittel bei Völlegefühl

Übermäßige Gasbildung im Darmbereich, Blähungen und manchmal sogar Krämpfe: Das Völlegefühl nach einem üppigen Mahl ist mehr als unangenehm. Doch auch hierfür gibt es zahlreiche bewährte Hausmittel.
Generell sollte man darauf achten, langsam zu essen. Die Portionen sollten nicht zu groß und fettarm sein. Wer langsam und gründlich kaut, erleichtert dem Magen ebenfalls die Arbeit. Wenn möglich, beenden Sie die Mahlzeit mit einem kurzen Verdauungsspaziergang.

Auf die richtige Würze kommt es an

Als verdauungsfördernd gelten folgende Gewürze: Kümmel, Thymian und Rosmarin. Die in Beilagen wie Artischocken, Chicoree, Ananas oder Radicchio enthaltenen Bitterstoffe regen den Gallen- und Magensaft an und helfen so, die aufgenommen Nahrung schneller zu verarbeiten.

Tee trinken

Bei Völlegefühl kann eine heiße Tasse Tee helfen. Geeignete Sorten sind: Beifuß, Wacholder, Rosmarin, Wermut, Weiße Taubnessel, Bitterklee, Chinarinde, Fenchel, Anis oder Pfefferminze. Fenchel zum Beispiel fördert die Harnausscheidung und löst Krämpfe. Verstärkt wird die Wirkung, wenn noch Anis und Kümmel hinzugefügt werden. Alternativ können Sie auch in Wasser aufgelöstes Natron trinken - eine Messerspitze genügt bereits. Beinahe überall wächst Löwenzahn. Als mild wirkendes Bittermittel hilft es bei Störungen im Bereich des Galleabflusses und anderen Verdauungsbeschwerden. Einfach vier Teelöffel Löwenzahn mit 250 ml kaltem Wasser ansetzen und zum Kochen bringen, danach 15 Minuten ziehen lassen. Vom dem selbstgemachten Tee zwei Mal täglich eine Tasse trinken. Als Vorbeugung kann man im Frühjahr und Herbst jeweils für vier Wochen eine Kur damit machen.

Massage

Unterstützung von außen bietet eine Massage. Legen Sie sich auf den Rücken und winkeln Sie die Beine an. Im Uhrzeigersinn fünf bis zehn Minuten kreisförmig massieren. Druck sollte vorhanden, aber noch angenehm sein. Wer mag, kann Kümmelöl dafür verwenden.

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