So senken Sie Ihren Cholesterinspiegel ohne Medikamente  Hausmittel bei zu hohem Cholesterin

Cholesterin ist lebenswichtig und in jedem menschlichen Körper enthalten. Ist der Cholesterinspiegel jedoch zu hoch, liegt dies meist an Erkrankungen wie Diabetes, bestimmten Lebererkrankungen oder Schilddrüsenunterfunktion. Auch Übergewicht, Schwangerschaft und Alkoholismus können Ursache sein. Da die medikamentöse Senkung des Cholesterinwertes noch immer ein viel diskutiertes Thema ist, lohnt sich ein Blick auf die alternativen Methoden aus der Naturheilkunde.

Vorbeugen

Allgemein ist bekannt, dass fette Speisen und tierische Produkte den Cholesterinwert in die Höhe treiben. Stattdessen sollte mehr frisches Obst und Gemüse gegessen und auf Alkohol möglichst ganz verzichtet werden. Bestimmte pflanzliche Fettsäuren und Omega 3 Fettsäuren, Sport und eine Gewichtsreduktion tragen ebenfalls zur Senkung des Cholesterinspiegels bei. Stress und Nikotin sollten ganz vermieden werden. Entspannungstechniken mit leichten Übungen (z.B. Yoga) steigern nicht nur das Wohlbefinden, sondern fördern auch den Fettstoffwechsel.

Schnelle Hilfe aus der Küche

Schon im Mittelalter erkannte man die heilende Wirkung von Artischocken. Die in den Blättern enthaltenen Bitterstoffe steigern den Gallenfluss, wodurch letztlich der Cholesterinspiegel gesenkt und nebenbei das Blut gereinigt wird. Reichlich Artischocken gehören deshalb auf den Speiseplan. Empfehlenswert sind weiterhin Grüner Tee, Sauerkraut, Walnüsse (die Cholesterin senkende Wirkung wurde erstmals 1993 in einer amerikanischen Ernährungsstudie festgestellt) und Zimt.
Auch rote Paprika kann helfen: Einfach vier Stück davon entsaften, mit 500 ml Wasser und 50 ml kaltgepresstem Olivenöl vermischen. Anschließend kühl stellen. Als Dosierung wird ein Esslöffel dieser Mischung vor dem Essen empfohlen.

Wie das Deutsche Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke herausfand, hat das entzuckerte Fruchtmark des Johannisbrotbaums eine positive Auswirkung auf die Fettverarbeitung. Etwa 20 Gramm des Extraktes sollten den Mahlzeiten beigefügt werden. Allerdings sind diese Studien bisher nur kurzfristig gelaufen.
Auch der Verzehr von Äpfeln senkt den Cholesterinspiegel um etwa zehn Prozent. Das enthaltene Pektin bindet Gallensäure, die wiederum zum Teil aus Cholesterin besteht. Die überschüssige Gallensäure wird dann ausgeschieden. Die Folge: Die Leber produziert erneut Gallensäure und greift dabei auf noch vorhandenes Cholesterin aus dem Blut zurück.

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