Sanfte Hilfe aus der Naturheilkunde Hausmittel gegen Husten (Bronchitis)

Bei einer akuten Bronchitis sind die Bronchien entzündet: Husten, Fieber und eine vermehrte Schleimproduktion sind die Folge. Meistens wird die Erkrankung durch einen Virus ausgelöst. In der Naturheilkunde haben sich zahlreiche Hausmittel bei Bronchitis bewährt.

Brustwickel

Ein lauwarmer Brustwickel senkt das Fieber und sorgt für eine bessere Durchblutung der Bronchien. Einfach ein dünnes Tuch in handwarmes Wasser tauchen, auswringen und auf die Brust legen. Mit einem etwas dickeren Tuch abdecken und etwa 30 Minuten einwirken lassen. Der Brustwickel sollte nicht komplett auf dem Körper trocknen.
Entzündungshemmend und kühlend zugleich wirkt ein Quarkwickel. Dafür 250 Gramm Quark auf einem Tuch verteilen und auf Brust und Rücken legen. Mit einem weiteren Tuch abdecken und über Nacht einwirken lassen.

Die Selbstreinigung der Atemwege unterstützen

Damit der Schleim besser gelöst wird, kann man Thymian, Efeu, Schlüsselblumen oder Eukalyptus verwenden. Entweder macht man sich einen Tee daraus oder nutzt die enthaltenen ätherischen Öle zur Einreibung. Thymian tötet außerdem Bakterien ab und regt das Immunsystem an. Als Zusatz für ein Bad folgendes Rezept befolgen: 50 Gramm getrockneten Thymian mit einem Liter kochenden Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen.
Zwiebeln haben zusätzlich eine desinfizierende Wirkung. Einfach den frischen Saft einer Zwiebel mit reichlich Zucker ansetzen und ziehen lassen. Davon wird dann mehrmals täglich ein Esslöffel eingenommen. Auch Zitronen sind dafür sehr gut geeignet. Mehrere Zitronen in Scheiben schneiden, einlegen und mit Zucker bestreuen. Nach einer zwölfstündigen Einwirkzeit ist die Mischung fertig. Dosierung: Drei Esslöffel täglich.
Holundersaft unterstützt das Schwitzen. Mit Honig gesüßt schmeckt er nicht nur besser, sondern lindert gleichzeitig Halsschmerzen. Am besten vor dem Zubettgehen trinken und dann warm zudecken.

Kartoffelwickel

Für einen Kartoffelwickel werden mehrere Kartoffeln weich gekocht und anschließend zerdrückt. Die warme (aber nicht zu heiße) Masse wird in ein dünnes Tuch eingeschlagen und auf die Brust gelegt. Das Ganze mit einem Schal oder Handtuch abdecken und so lange einwirken lassen, bis die Kartoffeln erkaltet sind. Alternativ können auch Quark oder frisch gepresster Zitronensaft verwendet werden. Quark sollte über Nacht seine Wirkung entfalten, Zitronensaft hingegen nur zwei Stunden. Bei Brustwickeln werden die Wirkstoffe direkt über die Haut aufgenommen und zu den betroffenen Stellen transportiert.

Halten die Beschwerden länger an oder kommt hohes Fieber hinzu, sollte ein Arzt zur Rate gezogen werden.

 

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