Hausmittel gegen Zahnstein: Was kann man tun?

Zahnstein sind unschöne Ablagerungen auf den Zähnen, die durch Einlagerung von Mineralien entstehen. Eine große Rolle dabei spielen die Lebensmittel, die wir zu uns nehmen - schließlich hinterlassen sie täglich ihre Spuren. Zucker, Tee und Kaffee sind übrigens die Hauptverursacher. In der Regel wird Zahnstein vom Zahnarzt entfernt, aber ein wenig können Sie auch selbst nachhelfen. Dennoch ist eine richtige und gründliche Zahnhygenie die wichtigste Voraussetzung für gesunde Zähne.

Käse


Tatsächlich gibt es Lebensmittel, die Ihre Zähne auf natürliche Weise schützen. So bildet Käse eine lang haftende Schicht aus Eiweiß und Fett, die sich beim Verzehr auf den Zähnen absetzt. Diese erschwert das Bakterienwachstum und reduziert das Eindringen von Säuren in den Zahnschmelz. Außerdem fördert der Verzehr von Käse die Speichelbildung. Je mehr Speichel im Mund vorhanden ist, desto stärker werden aggressive Säuren verdünnt. Die enthaltenen Mineralstoffe wie Kalzium und Phosphat stärken den Zahnschmelz auf natürliche Weise. Selbst bereits angegriffene Zähne können sich so schneller erholen.

Backpulver

Ein Trick aus Großmutters Zeiten ist Backpulver. Damit lassen sich hässliche Verfärbungen schnell und günstig entfernen. In Backpulver sind unter anderem Natriumhydrogenkarbonat und ein Säuerungsmittel enthalten, die zusammen mit Wasser eine reinigungsaktive Wirkung entfalten. Ein weiterer Vorteil: Da das Backpulver körnig ist, entsteht bei der Verwendung ein leichter Schmirgeleffekt. Einmal wöchentlich angewendet, werden die Zähne tatsächlich deutlich heller, kleinere Beläge verschwinden komplett. Einfach ein wenig Backpulver auf die Zahnbürste streuen, mit Wasser aufschäumen und dann die Zähne damit putzen. Danach den Mund gründlich ausspülen.
Allerdings gibt es derzeit keine Studien über eventuelle Gefahren. Zahnärzte sehen den Zahnschmelz potentiell gefährdet, aber auch dies wurde bisher nicht wissenschaftlich belegt. Einer kurzfristigen Anwendung zur Aufhellung der Zähne steht also nichts im Wege. Sollten Sie jedoch mit einer Überempfindlichkeit der Zähne oder des Zahnfleisches darauf reagieren, sollten Sie die Behandlung abbrechen.

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