Hausmittel: Sanfte Hilfe bei Bauchschmerzen
Tee
Schonend, aber dennoch wirkungsvoll, ist Tee. So wirkt Koriander karminativ (gegen Blähungen) und leicht krampflösend. Außerdem regt diese Pflanze die Magensaftbildung an. Ebenso empfehlenswert ist Kümmeltee. Einfach einen Teelöffel Kümmel mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen und nach fünf Minuten abseihen. Alternativ kann auch Wermut oder Basilikum verwendet werden. Vorsicht: Für Schwangere ist Wermuttee nicht geeignet. Wie eine Studie amerikanischer und kanadischer Forscher ergab, ist Pfefferminzöl ein sehr wirksames Mittel bei Blähungen, Bauchschmerzen und unregelmäßigem Stuhlgang. Pfefferminze ist nicht nur krampflösend, sondern hilft auch bei Beschwerden des Reizdarmsyndroms. Bei akuten Magen-Darm-Beschwerden probieren Sie eine Mischung aus Melissen- und Kamillentee aus. Dieser heilsame Tee beruhigt und wirkt entzündungshemmend.
Verzicht auf Genussmittel
Leiden Sie öfter unter Bauchschmerzen, sollten Sie eventuell Ihre Essgewohnheiten ein wenig ändern. Kaffee, Alkohol und Zigaretten sollten vorerst vermieden werden. Stark gewürzte oder gesalzene Speisen sind ebenfalls nicht empfehlenswert. Statt Fleisch, Zucker und tierische Fette sollten Sie viel frisches Obst und Gemüse essen. Wenn Sie mehrere kleine Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen, kann die Magensäure besser gebunden werden. Ansonsten gilt: Je mehr Sie sich entspannen und Ruhe gönnen, umso besser geht es Ihnen. Stress ist ein nicht zu unterschätzender Auslöser von Bauchschmerzen.
Kohlsaft & Co.
Ein Glas Kohl-, Artischocken- (bitte frischen verwenden) oder Kartoffelsaft versprechen ebenfalls Abhilfe. Ein einfacher Trick ist Wärme (z.B. ein Kirschkernkissen), die auf den Bauch gelegt wird.
Wann muss ich zum Arzt?
Halten die Beschwerden auch über Stunden noch an oder sind sie besonders stark, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Kommen plötzlich Durchfall und Erbrechen hinzu, könnte es sich um eine Lebensmittelvergiftung oder einen Magen-Darm-Infekt handeln. Haben Sie wiederkehrenden Durchfall bei Milchprodukten, sollten Sie sich auf eine Laktose-Intoleranz (Milchzucker-Unverträglichkeit) untersuchen lassen.




