Virenalarm: Hausmittel bei Schnupfen

Eine verstopfte Nase und ein leichtes Kratzen im Hals - so kündigt sich meist eine Erkältung an. Sie entsteht durch eine Tröpfcheninfektion durch Niesen und Husten. Dadurch können sich die Viren schnell und einfach von Mensch zu Mensch übertragen.

Bewährte Hausmittel

Einige der Hausmittel sind bereits seit Jahrhunderten bekannt. Eines davon sind Dampfbäder. Ob Minze, Eukalyptus oder Kamille, die ätherischen Öle dieser Kräuter wirken beruhigend auf Schleimhäute im Rachen- und Nasenraum. Vor allem die entzündeten Nasenschleimhäute schwellen ab und das Sekret kann besser ablaufen.
Die desinfizierende Wirkung von Honig wurde sogar wissenschaftlich nachgewiesen. Außerdem tut er der wunden Haut gut. Einfach ein wenig Honig auf den Finger nehmen und in die Nase reiben.

Majoransalbe

Eine Salbe zum Auftragen auf die Brust kann man einfach selbst herstellen. Dazu werden lediglich 22 g Majoran und 80 g Butter oder Vaseline benötigt. Diese Mischung im Wasserbad erhitzen und dann erkalten lassen. Die Wirkung wird noch verstärkt, wenn einige Tropfen Eukalyptusöl hinzugegeben werden.

So können Babys besser schlafen

Babys können noch nicht ausschnäuzen und haben es deshalb vor allem nachts schwer. Damit der Schleim leichter abfließen kann, sollte man sie leicht erhöht schlafen lassen (z.B. mit einem großen Buch unter der Matratze).

Nasentropfen selbst gemacht

Aus 50 ml Kamillentee und zwei gehäuften Teelöffeln Traubenzucker lassen sich wirkungsvolle Nasentropfen selbst herstellen. Diese sollten alle zwei Stunden mit einer Pipette in die Nase geträufelt werden. Im Kühlschrank aufbewahrt, hält sich die Mischung etwa eine Woche lang.

Dauert der Schnupfen länger als eine Woche an oder kommt hohes Fieber hinzu, sollte vorsichtshalber ein Arzt konsultiert werden.

 

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