Jucken und Ziepen ade Kampf dem Lippenherpes

Lippenherpes zählt weltweit als eine der am häufigsten vorhandenen Herpesarten. Kein Wunder, denn laut zahlreicher Studien tragen rund 90 Prozent der Weltbevölkerung das Virus, welches die juckenden und schmerzenden Bläschen an den Lippen verursacht, in sich. So schnell wie die anerkannte Volkskrankheit sich aber bemerkbar macht, so schnell lässt sie sich in den meisten Fällen auch behandeln. Ganz egal ob man es mit Hausmitteln, homöopathischen Mitteln oder Arzneien der Schulmedizin angehen möchte.

Lippenherpes

© Yvonne Bogdanski - Fotolia.com

Herpes: Definition, Symptome und Ansteckung

Erst einmal sollten wir uns aber genauer anschauen, was Herpes überhaupt darstellt und welche Eigenarten die unbeliebte Krankheit mit sich bringt. Der Verursacher von Lippenherpes ist wie bei allen anderen Herpesarten der Herpes-Simplex-Virus, der sich entweder bereits in unserem Blut befindet und immer wieder ausbricht, oder der sich durch Speichel- oder sonstigem Flüssigkeitsaustausch übertragen lässt. Bei 40 Prozent von Herpesinfektionsfällen bricht diese an den Lippen aus. Damit sind die Lippen die am häufigsten vom Virus befallene Körperstelle. Der Ausbruch erfolgt eigentlich eher zufällig, wird aber durch andere Krankheiten, Schwächezustände oder seelische Anspannung begünstigt.

Die Übertragung kann über Küsse vonstattengehen, aber auch wenn sich ein Betroffener und ein herpesfreier Mensch ein Glas oder eine Flasche Wasser teilen. In den meisten Fällen findet die Ansteckung jedoch bereits im Kindesalter statt. Im Anschluss „ruht“ das Virus meistens, nach einem sehr heftigen Erstausbruch, jahrelang untätig im Organismus. Später kann es dann wieder ausbrechen, muss es aber nicht. Ebenfalls sehr variable sind die Häufigkeiten der Herpesausbrüche. Typische Symptome sind zu Beginn spröde Lippen und ein starkes Spannungsgefühl an der betroffenen Hautstelle. Später platzt diese dann auf, beginnt zu jucken und zu wässern. In dieser Zeit ist die Ansteckungsgefahr sehr hoch.

Behandlung: Medikamente und Hausmittel

Erfolgreiche Behandlungen gibt es heutzutage sehr viele. Letztendlich bleibt es jedem Betroffenen selber überlassen, welche Art der Therapie für den Einzelfall die richtige ist. Die alternative Medizin, die Schulmedizin und auch die Homöopathie führen zahlreiche Mittel und Tinkturen, die dem Erreger zwar nicht zu Leibe rücken, aber dem Körper dabei helfen den Ausbruch wieder unter Kontrolle zu bekommen – die sichtbaren Zeichen des Virus gehen zurück. Wirklich dauerhaft behandeln lässt sich das Virus aber nicht.

Besonders bei einer Herpesinfektion zeigen sich, früher wie heute, diverseste Hausmittel hilfreich. Daher sind diese weitaus mehr als nur einen Blick wert. Kleine Wunder wirken warme Luft – etwa durch einen Föhn oder durch die erwärmte Atemluft -, Honig, Zahnpasta, Teebaumöl, Öl, Zitronenmelisse oder auch Eiswürfel. Alle Mittel sollten mehrmals täglich auf die betroffene Haustelle gegeben werden.

Beste Artikel in Medizin & Krankheit
Verwandte Artikel
Artikelinformationen