Auf vielerlei Arten unangenehm Genitalherpes

Herpes genitalis, umgangssprachlich auch Genitalherpes genannt, ist wohl eine der unangenehmsten Arten der Herpesinfektionen. Allerdings ist Herpes genitalis auch eine der weltweit am häufigsten verzeichneten Geschlechtskrankheiten.

Vielen Betroffenen ist der Umstand an Genitalherpes erkrankt zu sein meistens sehr peinlich. Daher stellt diese Art von Krankheit nach wie vor ein sehr unbeliebtes, gemiedenes und teilweise auch tabuisiertes Thema dar. Dabei ist es gar nicht so ungewöhnlich, an Genitalherpes zu erkranken.

Herpes genitalis: Symptome, Definition und Ansteckung

Genitalherpes wird, wie alle anderen Herpesinfektionsarten, vom sogenannten Herpes-Simplex-Virus ausgelöst. Dieser unterteilt sich in zwei Typen, die sich in den meisten Bereichen aber stark ähneln. Jedoch verursacht der Typ 2 häufiger eine Anfälligkeit für Herpes genitalis, als der Typ 1, der wiederum eher für Lippenherpes verantwortlich ist. Ein Großteil der Menschen steckt sich bereits im frühen Kindesalter mit dem Virusstamm des Typen 1 ein – die Ansteckung mit dem Typ 2 erfolgt meistens eher später, wenn auch nicht zwangsläufig und immer. Der häufigste Ansteckungsgrund ist ungeschützter Geschlechtsverkehr, denn der Virus findet sich in den Schleimhäuten und in den durch diese produzierten Flüssigkeiten wieder.

Typische Symptome für Herpes genitalis sind juckende, schmerzende und teilweise auch wässrige Bläschen, die sich bei dieser Art der Infektion an den Geschlechtsorganen ausbreiten. Ausgelöst werden diese oft von zu starker Sonneneinstrahlung, einem geschwächten Immunsystem, starkem Ekel oder erheblichen Stresssituationen, um nur einige wenige Ursachen eines Infektionsausbruches zu nennen. Hier heilt die Infektion aufgrund der Gegebenheiten und Umstände meistens aber viel schwieriger ab, als es beispielsweise bei den anderen Herpesarten der Fall ist. Daher sollte man bei einem Fall von Genitalherpes sehr gewissenhaft und vorsichtig vorgehen. Während einer Infektion sollte man sexuellen Kontakt zum Partner unbedingt unterlassen, um eine Ansteckung zu vermeiden.

Therapiearten bei Genitalherpes

Behandeln lässt sich auch Herpes genitalis beim Mann und auch bei der Frau auf vielerlei Arten. Sowohl Schulmedizin, alternative Medizin als auch Homöopathie haben einige Mittel und Wege zur Hand, die dem Ausbruch des Virus ein kurzzeitiges Ende bereiten können. Wirklich bekämpfen lässt sich der Virus bis heute aber nicht. Daher bricht er in den meisten Fällen immer wieder aus – wobei die Häufigkeit von Träger zu Träger stark variiert. Sehr häufig ruht der Virus nach dem ersten Ausbruch, der meistes sehr heftig ist, einige Jahre. Manchmal bricht die Infektion niemals wieder aus, oft erst nach Jahren oder Jahrzehnten erneut.

Natürlich können und dürfen auch hier einige der zahlreichen Hausmittel zum Einsatz kommen: beispielsweise lauwarme Föhnluft, sanftes Teebaumöl und Honig. Da die Schleimhäute der Geschlechtsorgane jedoch sehr sensibel sind, muss man mit äußerster Vorsicht vorgehen. Zahnpasta, Zitronensäuren und auch aggressive Öle sind absolut tabu und sollten bei dieser Herpesart nicht zum Einsatz kommen.

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