Wirkungsvoll oder nicht? Rezeptfreie Medikamente

Fast jede Krankheit und jedes Wehwehchen lässt sich heute mit Medikamenten behandeln. Dabei sind die einen Medikamente nur mit einem Rezept vom Facharzt in der Apotheke erhältlich, andere wiederum nicht. Doch warum sind manche Arzneimittel rezeptfrei und andere nicht? Und können auch rezeptfreie Medikamente im Krankheitsfall wirklich Abhilfe schaffen?

Eines vorweg: Es gibt immer Krankheiten und Krankheitsbilder, bei denen man unbedingt einen Arzt aufsuchen sollte. In den meisten Fällen sind spezielle Mittel nämlich nicht ohne Grund verschreibungspflichtig, aber doch am wirkungsvollsten.

Rezeptpflichtige Mittel – das einzig Wahre?

Zu behaupten rezeptfreie Arzneimittel wirken gar nicht und nur rezeptpflichtige Arzneimittel rücken dem Leiden zu Leibe, wäre aber vollkommen falsch. Jedoch lässt sich bei den meisten verschreibungspflichtigen Mitteln sagen, dass diese sehr gezielt wirken – jedoch auch aggressiv. Ob die gewünschte Wirkung letztendlich eintritt, ist immer auch ein wenig eine Sache des Glücks. Denn jeder Körper reagiert anders auf die zugeführten Wirkstoffe – das gilt aber auch bei rezeptfreien Mitteln.

Die moderne Schulmedizin bedient sich enorm aktueller Techniken, Tinkturen und Vorgänge, die vor allem bei der Wahl von verschreibungspflichtigen Mitteln nicht immer ohne Risiken daherkommen. Antibiotika und Co. gelten auch heute noch als „Wundermittel“, werden aber nicht grundlos nur bei drastischen Krankheitsfällen verschrieben. Der Grund ist der, dass sie unter Umständen sehr schnell und gezielt helfen können, aber im negativen Fall auch mehr Schaden anrichten können, als gehofft. Daher muss die Einnahme dieser Mittel ärztlich überwacht werden.

Rezeptfreie „Wundermittel“ aus der Natur?

In vielen Fällen sind rezeptfreie Medikamente eine wahrhaftige Alternative. Vor allem, da es sich dabei unter Umständen um viel schonendere Zusammensetzungen handeln kann. Die Homöopathie bedient sich beispielsweise ebenso den Waffen aus der Natur, wie es die alternative Medizin tut. Und das in vielen Bereichen sehr wirksam, was sich darin zeigt, dass auch die Schulmedizin immer häufiger auf verschiedene Verfahren und Stoffe aus den alternativen Bereichen zurückgreift. Der größte Unterschied ist aber wohl der, dass sich Homöopathie, alternative Medizin und Schulmedizin vor allem in der Wirkung der Mittel unterscheiden.

Während die Naturheilkunde eher darauf abzielt den Körper dabei zu unterstützen die Ursache der Krankheit selber zu bekämpfen, bekämpft die Schulmedizin in den meisten Fällen nach wie vor die Symptome. So oder so gilt aber, dass man nicht nur bei schweren Krankheitsfällen einen Arzt aufsuchen sollte, sondern auch wenn die Einnahme rezeptfreier Medikamente auch nach mehreren Tagen keine Abhilfe verschafft. Denn leider geht es auch heute noch nicht immer rezeptfrei.

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