Die Frucht des Lebens Spermienproduktion

Pro Sekunde produziert der männliche Körper im durchschnittlichen Bestfall etwa 1200 Spermien. Das sind rund 4 Millionen Spermien in der Stunde und weit über 103 Millionen pro Tag. Das klingt immens? Ist es aber eigentlich nicht, denn noch vor zehn Jahren, lagen die täglichen Durchschnittswerte bei etwa 230 Millionen Samenzellen pro Tag.

Ein Problem, was aber nicht nur innerhalb von Deutschland besteht. Weltweit ist die Produktion ins Stocken geraten – und mit ihr hat auch die „Qualität“ der Zellen nachgelassen. Aber warum ist das so?

Lebensstil vs. Samenqualität und -Menge

Schuld ist vor allem der aktuelle Lebensstil, den die meisten Menschen pflegen: zu wenig Schlaf, zu viel Stress im Alltag und Berufsleben und eine wenig empfehlenswerte Ernährung. Um wirklich „hochwertiges“ Sperma produzieren zu können, braucht der Körper Energie und jede Menge Nährstoffe. Diese fehlen aber oft in großen Mengen, da sich nur noch die wenigsten tatsächlich gesund und ausgewogen ernähren. Zu viel Fleisch, zu wenig Obst und Gemüse und teilweise auch viel zu große Mengen an Nikotin und Alkohol sind trauriger Standard.

Jedoch wirkt sich alles, was theoretisch aus der Reihe fällt – neben dem Immunsystem und anderen körperlichen Faktoren – auch auf die Samenproduktion aus. Dabei nehmen diese nicht nur in ihrer Zahl ab, sondern werden auch langsamer, unbeweglicher sowie weniger resistent und lebensfähig. Zudem können sich auch andere Krankheiten wie Diabetes, Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Probleme negativ auf die Produktion und die Qualität der Samenzellen auswirken.

Spermienproduktion anregen

Allerdings lassen sich mit ein wenig System sowohl die Anzahl als auch die Qualität der Spermien steigern. Wenn also der Wunsch nach einem Baby bei Ihnen und Ihrer Partnerin groß ist und bisher nicht „erhört“ wurde, sollten Sie bestmöglich beide einiges an Ihrer Lebensart ändern. Am besten beginnt die Umstellung bei der Ernährung, die fortan viel ausgewogene, nährstoffreicher und gesund ausfallen sollte. Ebenso sollte man darauf achten genug Schlaf zu bekommen und sich nicht ständig unnötigem Stress auszusetzen. Das regt die Produktion der Spermien zudem auf Dauer an.

Um aber weiter anregend einzugreifen, kann der Mann auf einen ganz besonderen Trick zurückgreifen. Dieser sieht wie folgt aus: Mit der Produktion des männlichen Hormons Testosteron wird auch die Herstellung der Spermien wieder angekurbelt. Testosteron wird besonders bei sexueller Erregung, aber auch beim Sport in Unmengen erzeugt. Alkohol ist jedoch regelrechtes Gift für das Hormon. Umso weniger man also davon zu sich nimmt, umso besser klappt es auch mit der Produktion der Samenzellen und dem Kinderwunsch.

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