Musik anhören hilft beim entspannen
Wird das Musik anhören von klassischen Entspannungsformen wie dem autogenen Training oder der progressiven Muskelentspannung begleitet, sind sogar eine Steigerung der Leistungsfähigkeit und eine Stärkung der Konzentration möglich. Außerdem wird die Merk- und Lernfähigkeit verbessert. Kanadische Forscher haben entdeckt, dass die Musik, die ein Mensch am liebsten mag, eine beruhigende und entspannende Wirkung hat und die Wahrnehmung von Schmerzen verringert. Auf der anderen Seite kommt es zu einem stärkeren Schmerzempfinden, wenn harte Musik gespielt wird oder Stille herrscht.Entspannung durch Musik betrifft sowohl den Körper als auch die Emotionen.
Beim Anhören von Musik entspannt sich der Körper, aktuelle Verkrampfungen lösen sich. Entspannungsmusik hat eine einfache Struktur, so dass sich der Entspannung suchende sich nicht sehr konzentrieren oder anstrengen muss. Es gibt aber auch Menschen, die sich besser bei komplizierter Musik entspannen können.Es ist egal für welche Musik zur Entspannung man sich entscheidet, nur sollte sie jeweils zum emotionalen Zustand passen. Denn die Musik wirkt als Stimmungsverstärker. Drückt die Musik das Gegenteil der Stimmung aus, in der sich ein Mensch gerade befindet, schwächt sie diese ab. Angenehme Empfindungen lassen sich auf diese Weise verstärken und verlängern.
Passt die Musik zu Stimmung, erfolgt die Entspannung in zwei Schritten. Zunächst erlebt der Hörer die Verschmelzung von Musik und Stimmung. Im zweiten Abschnitt setzt die Entspannung ein. Auch wenn traurige Musik eine niedergeschlagene Stimmung verstärkt, hat sie doch einen positiven Einfluss auf den Hörer: in ihm entsteht ein Gefühl von Sicherheit, da er sich durch die Musik verstanden fühlt. Nach einiger Zeit tritt er dann auch in die Phase der Entspannung.












