Rauchen und Schwangerschaft eine gefährliche Mischun

Wurde werdenden Müttern die Rauchen früher noch empfohlen, ihren Zigarettenkonsum langsam zu zügeln. So tendieren die Ärzte heute dazu, dass eine schwangere Frau sofort mit dem Rauchen aufhören sollte.
Das liegt vor allem daran, dass Rauchen wirklich gefährlich für das ungeborene Kind ist. So zeigen klinische Studien, dass es bei rauchenden Müttern vermehrt zu Totgeburten kommt. Das heißt ohne ersichtlichen hört das Herz des Kindes, im Mutterleib auf zu schlagen.

Aber auch die Rate der zu früh geborenen Kinder nimmt bei rauchenden Müttern dramatisch zu. Dies ist vor allem dann problematisch, wenn Kinder vor der 25. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen. Denn bis zu diesem Zeitpunkt ist die Lungenreifung beim ungeborenen Kind noch nicht abgeschlossen, das führt dazu dass die Kinder intubiert und künstlich beatmet werden müssen. Zudem ist das Risiko, dass Frühgeburten eine Hirnblutung erleiden, immens groß, diese könnte zu einer schwerwiegenden Behinderung des Kindes führen. Ein besonderes Problem während der Schwangerschaft einer rauchenden Frau ist auch, dass die Gefahr besteht, dass die Plazenta vorzeitig verkalkt. Dieses Organ ist äußerst wichtig für die Versorgung des Ungeborenen.

Nicht nur die Gesundheit des Kindes ist bei rauchenden Müttern gefährdet, die Mutter gefährdet auch sich selbst in hohem Maße. So erhöht sich die Gefahr an einer Gestose, die auch Schwangerschaftsvergiftung genannt wird, zu erkranken. Bei der Gestose bekommt die Mutter starke Ödeme, einen stark erhöhten Blutdruck und Eiweiß kann vom Körper nicht mehr richtig abgebaut werden. Dadurch können die Mutter und das ungeborene Kind in akute Lebensgefahr geraten, der Zustand beider kann so bedrohlich werden, dass ein sofortiger Notkaiserschnitt vonnöten sein kann.

Jedoch hat das Kind, auch wenn die Mutter das Gefühl hat, dass die Schwangerschaft völlig normal verlaufe, schlechter Chancen zur Entwicklung als Kinder von Müttern, die nicht während der Schwangerschaft geraucht haben. So kommt es bei diesen Kindern viel häufiger zu spastischer chronischer Bronchitis, vermehrt zu Lungenentzündungen und Asthma und zu Allergien. Auch sind die Startchancen ins Leben dieser Kinder schlechter, weil sie deutlich kleiner und leichter sind, als Kinder deren Mütter in der Schwangerschaft nicht rauchten.
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