Rheuma Symptome unbedingt beachten

Rheuma bedeutet übersetzt so viel wie fließender Schmerz. Von dieser Volkskrankheit sind mindestens zehn Prozent der Bevölkerung betroffen, nicht nur alte Menschen, sondern auch schon Kinder und junge Leute. Wenn man die ersten Anzeichen rheumatischer Erkrankungen rechtzeitig beachtet und frühzeitig eine Therapie beginnt, müssen aus diesen schmerzhaften entzündlichen Beschwerden keine chronischen Krankheiten werden.
Die ersten Symptome einer Rheuma-Erkrankung sind steife Gelenke und schmerzende Bewegungen. Vielen bekannt ist sicher die so genannte Morgensteifigkeit, wenn die Finger sich nicht richtig bewegen lassen und man keine Kraft in den Händen verspürt. Häufig schläft man nachts nicht mehr durch, sondern wacht nach einigen Stunden auf mit Schmerzen im unteren Rücken. Steht man auf und bewegt sich eine Weile, verschwinden die Schmerzen entweder ganz oder lassen in ihrer Intensität nach.

Wenn die ersten Bewegungen nach längerem Sitzen Schmerzen verursachen, kann auch das ein Hinweis auf beginnendes Rheuma sein. Typischerweise hat man dann Schmerzen in den Kniegelenken, den Hüften, den Füßen oder den Zehen. Beachten sollte man auch Schwellungen an Finger- und Handgelenken. Hier sieht man es besonders deutlich, aber Schwellungen können grundsätzlich auch an allen anderen Gelenken auftreten. Diese entzündlichen Prozesse sind so uneinheitlich, dass man bei dieser Krankheit meistens vom rheumatischen Formenkreis spricht. Eine Blutuntersuchung auf Rheumamarker kann genauen Aufschluss darüber geben, wie weit die Erkrankung bereits fortgeschritten ist. Ergänzend dazu nimmt der Arzt noch eine Röntgenuntersuchung vor.

Frühzeitig erkannt, kann Rheuma gut behandelt werden. Inzwischen gibt es sehr wirksame Medikamente, die die Entzündungen in den Gelenken hemmen. Krankengymnastik gehört ebenfalls ins Therapiekonzept bei rheumatischen Erkrankungen, damit die Gelenke in Bewegung bleiben und nicht weiter versteifen. Auch die Akupunktur bringt bei vielen Patienten Erleichterung ihrer Beschwerden. Bewährt hat sich darüber hinaus eine Radon-Kur, also das Trinken von radonhaltigem Wasser kombiniert mit einer Kur in einem Radon-Heilstollen. Durch eine spezielle Strahlentherapie kann sogar eine normale Gelenkinnenhaut wieder hergestellt werden.

Je aufmerksamer man die ersten Rheuma-Symptome beachtet und je früher man sich in Behandlung begibt, desto größer sind die Chancen auf Heilung dieser schmerzhaften Erkrankung, die sogar die Organe befallen kann.
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